100er-„Blüten“ auf Martinimärkten: Polizei schnappt 20-Jährigen

1800 Euro in Umlauf gebracht — Zwei Fälle bekannt — LKA ermittelt

STEINERKIRCHEN/LAAKRICHEN —Ein 20-jähriger Österreicher, der auf dem Martinimarkt in Laakirchen (Bez. Gmunden) mit einem gefälschten 100-Euro-Schein bezahlt hat, ist am Sonntag festgenommen worden. Das bestätigte das Bundeskriminalamt (BK). Die Betrüger sollen laut Medienbericht bereits eine Woche zuvor auf einem Markt in Steinerkirchen selbstgedruckte „Blüten“ im Nennwert von 1800 Euro unter die Leute gebracht haben. Dazu gab sich das BK bedeckt. Dort wollte man auch nicht sagen, ob zwischen beiden Fällen ein Zusammenhang vermutet wird.

Der nun aufgetauchte falsche 100-Euro-Schein werde nun von der Nationalbank begutachtet, sagte BK-Sprecher Vincenz Kriegs-Au. Die Ermittlungen seien vom Landeskriminalamt OÖ übernommen worden. Ansonsten wolle man zu dem Fall aus ermittlungstaktischen Gründen aber vorerst keine Angaben veröffentlichen.

Polizeipräsenz auf Weihnachtsmärkten

Für die Weihnachtsmärkte in Oberösterreich hatte die Polizei bereits vor einigen Tagen angekündigt, sich in Sachen Sicherheit stärker auf Taschendiebe und Trickbetrüger zu fokussieren, die die Unbekümmertheit der Leute auf diesen Veranstaltungen häufig ausnutzen, und auch vor Falschgeld wird gewarnt.