1,2 Millionen Euro Schaden bei Bauernhof-Brand in Oberösterreich

Bei einem Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Offenhausen (Bezirk Wels-Land) sind am Dienstag 1,2 Millionen Euro Schaden entstanden.

Bei dem Feuer, das im Wirtschaftsgebäude zwischen Ferkelstall und Dachboden ausbrach, sind rund 150 Schweine verendet.

Am Abend brannte es auch auf einem Firmenareal in Kremsmünster (Bezirk Kirchdorf), berichtete die oö. Landespolizeidirektion am Mittwoch.

Das Feuer in Offenhausen dürfte in der Lüftungsanlage entstanden sein. Sachverständige sehen einen technischen Defekt am Elektromotor des Lüftungsventilators als wahrscheinliche Brandursache, so die Polizei.

Es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung. Der Schaden an Gebäude und Maschinen betrage rund 1,2 Millionen Euro.

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Bei dem Brand auf dem Firmenareal in Kremsmünster dürfte sich ein Schaumstoffblock im Keller durch eine chemische Reaktion selbst entzündet haben.

Der Keller war stark verraucht, die Feuerwehr hatte den Brand aber schnell unter Kontrolle. Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden, die Schadenshöhe war vorerst nicht bekannt.

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