361 Tote in 24 Stunden, 18.627 Neuinfizierte in Italien

Die Zahl der Corona-Todesfälle in Italien ist am Sonntag wieder gesunken. Die Behörden meldeten 361 weitere Menschen, die in den vergangenen 24 Stunden in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Am Vortag waren es 483 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 78.755. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden sank am Sonntag von 19.978 auf 18.627.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg in 24 Stunden von 23.260 auf 23.427 Personen, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen stieg von 2.593 auf 2.615. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurden fast 600.000 Personen geimpft. Damit ist Italien das EU-Land, in dem die meisten Bürger geimpft wurden.

In China wurden von den Behörden 136 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 99 der Fälle wurden in der Provinz Hebei, direkt vor den Toren der chinesischen Hauptstadt Peking, nachgewiesen. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen in Hebei auf knapp 400. Es handelt sich um den größten Ausbruch seit Monaten. In den vergangenen Tagen hatten die Behörden deshalb die Maßnahmen in Hebei verschärft und mehrere Millionen Menschen getestet.

Am Samstag wurden in der elf Millionen Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Shijiazhuang der Metro-Betrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt, wie staatliche Medien berichteten. Auch Busse, Taxis und Privatfahrzeuge dürfen die Stadt nicht verlassen. Seit Freitag dürfen Bewohner von Shijiazhuang wie auch in der 125 Kilometer entfernten Sieben-Millionen-Metropole Xingtai die Städte ohne besondere Erlaubnis nicht mehr verlassen.

Die Behörden in Shijiazhuang planen nach eigenen Angaben weitere Massentests, um die Infektionsketten freizulegen und die Lage in der Stadt unter Kontrolle zu bekommen. Der Ursprung des neuen Ausbruchs ist noch ungeklärt.

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Vor mehr als einem Jahr waren in der zentralchinesischen Metropole Wuhan die ersten Fälle mit dem Sars-CoV-2-Virus entdeckt worden. Nach einem anfänglich unzureichenden Umgang mit dem Virus haben Chinas Behörden seit Ende Jänner 2020 scharfe Maßnahmen ergriffen. Seit dem Sommer hatte China nur noch vereinzelt Infektionen verzeichnet und das Leben verläuft weitgehend normal.

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