138 Corona-Infektionsfälle in Flüchtlingsunterkunft in Lissabon

In einer Flüchtlingsunterkunft in Portugal sind 138 Coronavirus-Infektionen festgestellt worden. Wie die Stadtverwaltung von Lissabon am Montag weiter mitteilte, wurden die betroffenen Bewohner alle unter Quarantäne gestellt.

Die insgesamt rund 180, teils aus Afrika stammenden Flüchtlinge waren in einer Jugendherberge untergebracht.

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Nach der Desinfizierung des Gebäudes im Zentrum der Altstadt von Lissabon konnten die Flüchtlinge, die negativ auf das Virus getestet wurden, wieder dorthin zurückkehren.

Die Unterkunft war am Sonntag geräumt worden, nachdem ein Mann mit Corona-Symptomen ins Krankenhaus gebracht werden musste, wie der Verantwortliche für Zivilschutz bei der Stadtverwaltung, Carlos Costa, der Presse sagte. Die anderen Infizierten weisen demnach bisher keine Krankheitssymptome auf.

Den Presseberichten zufolge handelt es sich bei allen Flüchtlingen um Asylbewerber, darunter aus Ägypten und der Elfenbeinküste. Portugal hat allen Asylbewerbern dieselben Rechte zugestanden wie seinen Staatsbürgern, insbesondere den Zugang zum Gesundheitssystem.

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