15 Trump-Zitate über Corona-Krise: „Ich habe es immer schon gewusst“

Donald Trump © AFP/Getty Images/Wong

Am Beginn der Coronavirus-Pandemie ist US-Präsident Donald Trump davon ausgegangen, sein Land werde nicht allzu hart getroffen werden.

Später griff der 73-Jährige zu Kriegsvokabular. Hier eine Auswahl von 15 Trump-Zitaten zur Corona-Krise:

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Am 22. Jänner im CNBC-Interview aus Davos – am Vortag war der erste Corona-Fall in den USA bekannt geworden: „Wir haben es völlig unter Kontrolle. Es ist eine Person, die aus China kommt, und wir haben es unter Kontrolle. Es wird alles gut werden.“

Am 30. Jänner in Michigan über die US-Corona-Fälle – am selben Tag erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des Virus zur „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“: „Wir haben in diesem Land im Moment ein sehr kleines Problem – fünf. Und all diese Menschen erholen sich erfolgreich.“

Am 10. Februar im Fox-Business-Interview über das Virus: „Sie wissen, dass es im April angeblich mit dem heißeren Wetter stirbt. Und das ist ein wunderbares Datum, auf das man sich freuen kann.“

Am 26. Februar in einem Pressebriefing über die Zahl der US-Corona-Fälle: „Bei uns geht es ganz erheblich nach unten, nicht nach oben.“

Am 26. Februar in einem Pressebriefing über Impfstoffe gegen Sars-CoV-2: „Es ist in etwa wie die normale Grippe, gegen die wir Impfungen haben. Und im Prinzip werden wir dafür ziemlich schnell eine Grippeimpfung bekommen.“

Am 6. März bei einem Besuch in Atlanta über die Arbeit der US-Gesundheitsinstitute: „Ich mag dieses Zeug. Ich verstehe es wirklich. Die Leute sind überrascht, dass ich es verstehe. Jeder dieser Ärzte sagte: ‚Woher wissen Sie so viel darüber?‘ Vielleicht bin ich ein Naturtalent. Vielleicht hätte ich das tun sollen, anstatt als Präsident zu kandidieren.“

Am 9. März auf Twitter: „Die Fake-News-Medien und ihre Partner, die Demokratische Partei, tun alles in ihrer halbwegs beachtlichen Macht (früher war sie größer!), um die Corona-Lage stärker anzuheizen, als die Fakten es hergeben.“

Am 15. März in einem Pressebriefing: „Es ist ein hochansteckendes Virus. Unglaublich. Aber wir haben eine ungeheure Kontrolle darüber.“

Am 17. März in einem Pressebriefing: „Ich habe immer gewusst, dass das eine Pandemie ist. Ich hatte das Gefühl, dass es eine Pandemie ist, lange bevor es als Pandemie bezeichnet wurde.“

Am 28. März auf Twitter: „WIR WERDEN DIESEN KRIEG GEWINNEN. Wenn wir den Sieg erringen, werden wir stärker und geeinter sein als zuvor.“

Am 29. März über Todesfälle und bevorstehende Maßnahmen: „Wenn wir es so eindämmen können (…), dass wir (am Ende, Anm.) zwischen 100.000 und 200.000 (Tote, Anm.) haben, dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht.“

Am 1. April, nachdem am Vortag fast 190.000 Infektionen in den USA bekannt geworden waren: „Dieses scheußliche, scheußliche Virus. Sie sehen, wie schrecklich es ist, vor allem, wenn Sie sich die Zahlen von gestern anschauen.“

Am 3. April über die Empfehlung an die US-Bevölkerung, Stoffmasken zum Schutz gegen das Virus zu tragen: „Das ist freiwillig. (…) Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun.“

Am 7. April mit dem Vorwurf an die Rolle der WHO in der Corona-Krise: „Die WHO hat es wirklich vermasselt.“

Am 8. April im Fox-News-Interview über mögliche Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen, nachdem am Vortag mehr als 1.900 neue Covid-19-Todesfälle in den USA gemeldet worden waren: „Es wäre schön, wenn wir unser Land mit einem großen Knall eröffnen könnten, also große Teile unseres Landes, und ich glaube, dass wir das bald tun werden.“

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