16-Jähriger als Hoffnungsträger

Tischtennis-Vision: Mauthausen-Chinese Lu Kaiyang soll neue „Susi“ werden

Mauthausen setzt große Hoffnungen in Lu Kaiyang, der in seiner Altersklasse in China zu den Top 15 zählt.
Mauthausen setzt große Hoffnungen in Lu Kaiyang, der in seiner Altersklasse in China zu den Top 15 zählt. © Mauthausen/PLOHE

Nachdem Askö Mauthausen in den letzten Jahren den fünften Platz gepachtet hatte, wollen die Mühlviertler heuer in die Top 4 vorstoßen. Garant dafür soll der 16-jährige Chinese Lu Kaiyang sein.

Doch hinter dessen Verpflichtung steckt viel mehr, als nur das Team um das bewährte Duo Bernhard Kinz-Presslmayer und Simon Pfeffer zu vervollständigen.

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Am Ende der Vision soll die österreichische Staatsbürgerschaft stehen, quasi eine männliche Version von „Susi“ Liu Jia. Diese kam 1997 als 15-Jährige nach Linz, stieg dann zur „Grande Dame“ des heimischen TT-Sports auf.

Im Falle von Lu Kaiyang alles noch Zukunftsmusik und keineswegs in fixen Bahnen, wie Mauthausens „General Manager“ und ÖTTV-Präsident Hans Friedinger betonte. Der Youngster aus Peking (wie Liu Jia), der auf Vermittlung von Nationaltrainer Qian Qianli nach Österreich kam, trainiert im Leistungszentrum in Stockerau und erhielt einen Einjahresvertrag bei Mauthausen, das den Aufenthalt finanziert. „Eine Win-Win-Situation“, ist Friedinger vom Modell überzeugt, da Lu im Nationalteamtraining bereits „die interne Konkurrenz ankurbelt.“

t.h.