165.000 Beratungen für Oberösterreichs Firmen

WKOÖ-Service-Center beantwortete im Vorjahr Fragen zu Unternehmensgründung und Arbeitsrecht

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer
WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer © WKOÖ

Mit 165.000 Auskünften und Beratungen hat das Service Center der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) im vergangenen Jahr einmal mehr eine Herkulesaufgabe für die oberösterreichische Wirtschaft erledigt, verlautbarte die Interessenvertretung per Aussendung.

Dabei zeigt sich: 70 Prozent der erteilten Auskünfte betrafen das Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Auf der Liste ganz oben waren darüber hinaus Fragen rund um Kollektivverträge und Fragen zur Gestaltung von Arbeitsverträgen.

Ein besonderes Anliegen der Unternehmen bleibt die Unterstützung bei einem begründeten Verdacht auf Krankenstandsmissbrauch. Im Vorjahr wurde die WKOÖ in 995 begründeten Verdachtsfällen für die Mitgliedsbetriebe aktiv und leitete bei der ÖGK Krankenstandskontrollen oder Chefarzt-Vorladungen ein.

188 Gründerworkshops

Die Kunden des WKOÖ-Service Center kommen aus Unternehmen aller Größen und Branchen, wobei ein Schwerpunkt bei der Beratung von Firmengründern liegt. Im Vorjahr wurden 12.000 Gründungskontakte und 4532 Gewerbeanmeldungen gezählt. Neben den Auskünften und Beratungen zu klassisch rechtlichen Themen wurden in 188 Gründerworkshops und über geförderte Betriebsberatungsprogramme Gründer und Unternehmen auch bei wirtschaftlichen, Innovations- und Digitalisierungsfragen unterstützt. Ein „Renner“ ist zudem der Service-Chatbot „Vera“, der mehr als 16.000 Einzelfragen beantwortete.

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer betonte die Wichtigkeit und Akzeptanz des Service-Centers: „Wie die extrem hohe Zufriedenheits-Note von 1,2 und die Weiterempfehlungsrate von 96 Prozent zeigen, ist das WKOÖ-Service-Center im vergangenen Jahr einmal mehr der unverzichtbare Partner für die oberösterreichischen Unternehmer gewesen.“

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