19-Jähriger konsumierte Kräutermischung: Tot

Vöcklabrucker konnte von Sanitätern nicht mehr wiederbelebt werden

VÖCKLABRUCK/LINZ – Einer gemeinsam mit drei weiteren Personen im Internet bestellten und mittels Bong (Wasserpfeife) und Joint konsumierten „Kräutermischung“ fiel in der Nacht auf Mittwoch ein 19-jähriger Vöcklabrucker zum Opfer. Sanitäter versuchten erfolglos, den jungen Mann, der bewusstlos auf einem Kinderspielplatz in Vöcklabruck lag, wiederzubeleben.

Die Todesursache ist bisher unbekannt, von der Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion beantragt. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 19-Jährigen stellten die Polizisten weitere Packungen der „Kräutermischung“ sicher.

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Dealer in Linz erwischt

Am Dienstag zog die Polzei im Zuge einer Schwerpunktaktion in Linz vier Dealer – zwei Afghanen im Alter von 20 und 21 Jahren, einen Nigerianer (45) sowie einen 17-jährigen Einheimischen – aus dem Verkehr. Zudem zeigten die Beamten weitere elf Personen wegen verbotenen Umgangs mit Suchtgiften an. Laut Polizei war der Lehrling als Vermittler für die Afghanen tätig. So sprach er potenzielle Abnehmer an. Er wurde dafür mit Marihuana zum Eigen- gebrauch entlohnt.

Der 45-Jährige und der 20-Jährige kamen in die Justizanstalt Linz, der 21-Jährige in Schubhaft und der 17-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.