20-Jähriger prügelte Hundewelpen zu Tode

Staffordshire-Hündin hatte multiple Verletzungen — Polizei Traun stieß auf weiteren verletzten Hund — Arbeitsloser wurde angezeigt

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TRAUN — Es ist ein besonders schockierender Fall von Tierquälerei: Auf eine vier Monate alte Staffordshire-Mix-Hündin soll ein 20-jähriger Beschäftigungsloser aus Traun (Bezirk Linz-Land) am Dienstag so lange und massiv eingeprügelt haben, dass das schwerst verletzte Tier später beim Tierarzt starb. Der Veterinär stellte unter anderem Rippenbrüche, ein Schädelhirntrauma und eine Gehirnschwellung fest. Er schaltete sofort die Polizei ein. Die Beamten nahmen den Hundehalter und dessen Freundin (21) näher in Augenschein. Dabei stießen sie auf ein weiteres verletztes Tier: Die einjährige Amstaff-Mischlingshündin trug einen Verband und einen Gips am rechten Vorderfuß. Als sich der 20-Jährige in Widersprüch hinsichtlich der Verletzung verwickelten, schrillten bei den Polizisten die Alarmglocken. Sowohl diese Hündin als auch ein weiterer Hund des 20-Jährigen — eine drei Jahre alte Pitbull-Hündin — wurden abgenommen.