20 Tote in einer Woche in mexikanischer Stadt gefunden

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Im Westen Mexikos sind innerhalb einer Woche 20 Tote in verborgenen Gräbern gefunden worden. Die Leichen von sechs Männern und einer Frau wurden am Donnerstag in einem Gebäude in der Stadt Tlajomulco entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Jalisco mitteilte. Alle Toten wiesen Schusswunden auf.

Im selben Anwesen waren bereits am Dienstag die Leichen von drei weiteren Männern gefunden worden. Wegen des Geruchs in dem Gebäude hatten Spürhunde nach weiteren Opfern gesucht. Bei drei der Toten könnte es sich um als vermisst gemeldete Personen handeln, sagte Staatsanwalt Raul Sanchez.

Am vergangenen Freitag war in Guadalajara, der Hauptstadt des Bundesstaats, in einem Vorgarten ein Grab mit zehn Leichen entdeckt worden. Vier der Toten galten als vermisst, wie Sanchez sagte. Seit Anfang Juli wurden in Jalisco 40 Leichen gefunden. Es wurde ein Zusammenhang mit organisierter Kriminalität vermutet. Der Bundesstaat gilt als die Wiege des Drogenkartells Jalisco Nueva Generacion. Das für seine Brutalität bekannte Verbrechersyndikat gilt derzeit als das mächtigste Kartell in dem lateinamerikanischen Land.