2,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff für Europäische Union

Die Beschaffung des Covid-19-Impfstoffs ist ein EU-Erfolgsprojekt

Die ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament, Angelika Winzig, ist Mitglied der EVP-Fraktion und berichtet aus erster Hand aus dem EU-Parlament. © APA/Fohringer | - BEZAHLTE ANZEIGE -

Dank der gemeinsamen EU-Impfstoffbeschaffung ist garantiert, dass alle Mitgliedsstaaten – auch die kleineren Länder – zu gleichen Bedingungen Impfstoffdosen erhalten.

Diese Impfstoffe werden in der Europäischen Union nach einer gründlichen und strengen Prüfung durch die EMA (European Medicines Agency) zugelassen.

Bislang hat die EU bei sechs Unternehmen bestellt

Bei sechs Unternehmen wurden durch die EU bisher 2,3 Milliarden Dosen bestellt, mit weiteren Impfstoffproduzenten (zum Beispiel Valneva/Frankreich) laufen intensive Verhandlungen. Früher als geplant konnte zudem die Zulassung und Anwendung von zwei Impfstoffen erfolgen.

Ab Anfang März werden damit bereits vier zugelassene Impfstoffe und somit 1,76 Milliarden Dosen zur Verfügung stehen. Im ersten Quartal sollen damit zirka 600.000 Menschen in Österreich geimpft werden.

So sieht die Situation in Österreich aus

Für Österreich gilt: Ausreichende Verfügbarkeit, jedoch Geduld im ersten Quartal erforderlich. Für das erste Quartal stehen 937.950 von unseren 11,5 Millionen Dosen Biontech-Impfstoff und 200.000 Dosen von Moderna zur Verfügung. Darüber hinaus startet im März Astra Zeneca mit 2,2 Millionen Dosen sowie Johnson&Johnson mit den Lieferungen nach Österreich.

Für jede und jeden gibt es in Österreich Impfstoff

Im zweiten Quartal geht der fünfte Anbieter ins Rennen und mehrere Millionen Dosen stehen somit für Österreich zur Verfügung. Heute vor einem Jahr hätte noch niemand daran gedacht, dass unser größter Wunsch eine Impfung gegen das Covid-19-Virus sein wird.

Es ist unglaublich, wie schnell es vor allem auch dank der Forschungs- & Produktionsförderung der EU gelungen ist, diese Impfstoffe zu entwickeln und zu produzieren.

Rasche Ergebnisse dank Forschungsförderung

Verständlicherweise konnten in dieser kurzen Zeit die Produktionskapazitäten der Impfstoffhersteller nicht so rasch aufgebaut werden, und darum müssen die reservierten Tranchen in Etappen geliefert werden. Dieser Umstand wurde leider vom Gesundheitsministerium zu wenig kommuniziert. Daher bitte um etwas Geduld, für jede/n in Österreich steht ein Impfstoff zur Verfügung.

Ihre Angelika Winzig
Leiterin der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament
Mitglied der EVP-Fraktion

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