29 Corona-Infizierte in Schlachtbetrieb im Bezirk Horn

In einem Schlachtbetrieb in Eggenburg (Bezirk Horn) sind 29 Personen mit dem Coronavirus infiziert worden. Ein Mitarbeiter des Schlachtbetriebes habe Symptome gezeigt, sich an die Hotline 1450 gewandt und sei im Anschluss positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Eine bereits für das Unternehmen geplante Screening-Maßnahme sei schließlich vorgezogen worden und habe die Infektionen bekannt gemacht.

Wie Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Mittwoch am Rande einer Pressekonferenz mitteilte, seien 244 Mitarbeiter des Unternehmens abgesondert worden.

Dies sei „quasi eine Schließung“, eine behördliche Schließung des Unternehmens liege jedoch nicht vor.

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Ein solches Screening sei etwa auch bei Beschäftigten eines Schlachthofes in Melk durchgeführt worden. Dort habe es keinen positiven Fall gegeben, betonte Königsberger-Ludwig.

„Pfingstkirche Gemeinde Gottes“: 270 in Quarantäne

Hinsichtlich des Clusters im Umfeld der Wiener Neustädter „Pfingstkirche Gemeinde Gottes“ stehe das Land Niederösterreich in engem Austausch mit den Bezirksverwaltungsbehörden. Sofort nach Bekanntwerden des ersten Falles sei getestet worden, anschließend seien das Contact-Tracing sowie die Absonderung von 270 Personen erfolgt, sagte die SPÖ-Politikerin.

Die Betroffenen hätten nun den Auftrag, „Selbstbeobachtungen durchzuführen“. „Ohne Zweifel“ rechnete die Gesundheitslandesrätin „noch mit dem ein oder anderen Positiven unter den 270“. Gezählt wurden bis Mittwochmittag neun Infizierte. Der Cluster sei jedenfalls „im Moment gut eingefangen, weil die Menschen in Quarantäne gesetzt sind“, befand Königsberger-Ludwig. „Wir glauben, dass sich das Virus durch diese Maßnahmen nicht so weit verbreitet wie zuletzt in Oberösterreich.“

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