3:0 — Salzburg kann für das CL-Play-off planen

Fußball: Neben Toren bot Hinspiel gegen Tetovo auch Stromausfall und Wasserballschlacht — Dabbur und Stankovic als Matchwinner

Der Regen machte den Rasen in den letzten Minuten praktisch unbespielbar, Andreas Ulmer (r.) und Salzburg war's egal, Tetovo wurde mit 3:0 besiegt.
Der Regen machte den Rasen in den letzten Minuten praktisch unbespielbar, Andreas Ulmer (r.) und Salzburg war's egal, Tetovo wurde mit 3:0 besiegt. © APA/Krugfoto

Von Tobias Hörtenhuber

Meister Salzburg kann für das Champions-League-Play-off planen. Im Hinspiel der dritten Quali-Runde besiegten die „Bullen“ den mazedonischen Titelträger Shkendija Tetovo zuhause mit 3:0 (2:0). Für die Tore sorgten Munas Dabbur (16./Elfer, 45.+3) und Diadie Samassekou (81./Elfer). Auch ein Stromausfall wegen Blitzschlags konnte die Salzburger nicht aufhalten (84.), nach wenigen Minuten spielten sie den Sieg zu zehnt (Gelb-Rot Zlatko Junuzovic/83.) nach Hause. Das Spiel glich am Ende wegen starken Regens mehr einer Wasserballschlacht. „Sehr wichtig vom Ergebnis her. Es war sehr schwer, 3:0 ist ein gutes Polster“, meinte ein etwas zerknirschter Junuzovic. Zwei andere stachen besonders positiv heraus.

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Der Goalgetter

Schon in Minute drei klopfte Dabbur mittels gefinkeltem Aufsetzer am Tor der Mazedonier an, nach einer weiteren Chance (11.) holte der Israeli einen Elfmeter heraus und verwerteten diesen cool in die Mitte zur Führung. Dann traf der 26-Jährige mit dem Pausenpfiff per Kopfballverlängerung nach Junuzovic-Freistoß (45.+3). Es waren dies seine Saisontore fünf und sechs im vierten Pflichtspiel, zwei davon übrigens gegen den LASK.

Der Rückhalt

Aus dem Nichts kam der mazedonische Meister in Hälfte eins zu zwei Topchancen. Aber Cican Stankovic, im Europacup eigentlich die Nummer zwei, verhinderte mit tollen Paraden jeweils gegen Ibraimi den Ausgleich. Wobei die „Bullen“ bei der ersten Möglichkeit auch Glück hatten, dass die Attacke von Xaver Schlager im Strafraum nicht geahndet wurde. Dann vereitelte Stankovic per Fußabwehr den Anschlusstreffer (53., 71.). Was zeigt: Die Defensivleistung der Mozartstädter war noch keineswegs Champions-League-reif.