500.000 Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen: Prozess

Frühpensionist (59) vor Gericht geständig – Gutachten wird eingeholt

Ein Frühpensionist hat am Montag einer Salzburger Richterin nach eigenen Worten nicht erklären können, warum er von Februar 2017 bis Jänner 2022 eine halbe Million kinderpornografische Dateien aus dem Internet heruntergeladen hat.

Der 59-Jährige sagte, er habe selbst Missbrauch erfahren und leide an Depressionen. Er war zum Vorwurf der pornografischen Darstellungen Minderjähriger geständig. Der Prozess wurde zur Einholung eines Gutachtens vertagt.

Im Zuge einer Hausdurchsuchung stellten Polizisten das kinderpornografische Material sicher. Der gebürtige Oberösterreicher hat auch ein einschlägiges Forum im Internet besucht.

„Wenn ich in ein Loch falle und Depressionen habe, kommt es zu solchen Tathandlungen“, erklärte der Angeklagte bei dem Prozess am Landesgericht Salzburg. Bei der letzten gerichtlichen Begutachtung 2005 wurde beim Angeklagten keine psychische Abnormität festgestellt.

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