5G in Linz: Testbetrieb läuft gut

Mobilfunkstandard ermöglicht Industrie 4.0 und E-Health-Services

Im Juni 2019 hat der Mobilfunkanbieter Drei in Linz das erste zusammenhängende 5G-Netz Österreichs gestartet und seitdem weiter ausgebaut – und nach knapp eineinhalb Jahren zieht man bei Drei eine positive Zwischenbilanz. Der Stadtraum Linz ist inzwischen gut mit 5G versorgt, heißt es dabei auf VOLKSBLATT-Anfrage.

In Summe betreibt Drei rund 75 5G Stationen in Oberösterreich im Echtbetrieb, davon rund 70 im Raum Linz, der Ausbau soll in den kommenden Wochen und Monaten vorangetrieben werden. Auch für die Zukunft sieht sich der Mobilfunkbetreiber gerüstet. „Ab 2021 werden wir auch die bei der jüngsten Frequenzauktion ersteigerten neue Frequenzen in allen drei vergebenen Frequenzbereichen – 700, 1500 und 2100 Megahertz – einsetzen“, sagt Pressesprecher Tom Tesch.

5G hat dabei für Geschäfts- wie Privatkunden etliche Vorteile. Aktuell liegt der Fokus auf sehr schnellem Breitband-Internet sowohl für Unternehmen als auch für zu Hause. Mit sogenannten QCells sei auch die Innenraum-Versorgung für Unternehmen problemlos möglich. Weitere Anwendungen sind darüber hinaus in Entwicklung; diese betreffen beispielsweise Lösungen für Industrie 4.0, Smart City mit zeitnaher Verkehrssteuerung sowie zahlreiche E-Health-Dienste.

„Die 5G-Technologie ist nicht nur für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes bedeutend, sondern bringt auch für alle privaten Anwender die tägliche Smartphone-Nutzung auf ein neues Qualitätslevel“, ist sich Christian Woschitz, CEO von ZTE Österreich, sicher.

©ZTE

Voraussetzung dafür sind jedoch 5G-fähige Smartphones, wie es etwa der chinesische Handyhersteller ZTE mit seinem Axon 11 in seinem Portfolio hat. Dieses erweist sich im Praxistest als äußerst praktikabel, ausreichend Speicherplatz, perfekt verarbeitetem, 6,47 Zoll großen Amoled-Edge-Display und gestochen scharfer 64-Megapixel-Kamera, mit der auch 4K-Videos möglich sind.

„Die Features in Sachen Bewegtbild sind sicher ein Highlight des Smartphones, das flüssige Videos ohne Unschärfe garantiert“, sagt Woschitz. Der Akku reicht für einen Tag, mehrere Tage sind bei einem geringen Gebrauch möglich. Der Fingerprint funktioniert nicht besonders schnell, zudem ist ein genauer Druckpunkt notwendig, die Gesichtserkennung klappt hingegen einwandfrei.

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