60 Prozent der Österreicher würden in Coronakrise Handydaten hergeben

Zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus greift der Staat in einigen Ländern auf Handydaten der Bevölkerung zu.

In einer aktuellen Online-Umfrage (506 Teilnehmer) von Meinungsforscher Peter Hajek für „ATV Aktuell“ wurde nun erhoben, ob die Österreicher dem Staat für die Zeit der Coronakrise gestatten würden, die Bewegungsdaten ihres Handys zu sammeln und auszuwerten. 60 Prozent bejahten das.

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43 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gaben an, dass sie ihre Daten anonymisiert zur Verfügung stellen würden, teilte der Meinungsforscher am Freitag per Aussendung mit.

17 Prozent würden die Daten demnach sogar personalisiert übermitteln. 34 Prozent der Bevölkerung sprachen sich dagegen aus, sechs Prozent stimmten für „weiß nicht“ oder enthielten sich ihrer Meinung.

Auch unter den Wählern der einzelnen Parteien zeigt sich ein ähnliches Bild, wobei die SPÖ-Wähler mit 47 Prozent vergleichsweise am meisten gegen eine Datenübermittlung sind. „Ein größerer Teil der Bürger ist in der Krise für weitreichende Maßnahmen zu haben“, lautete jedoch Hajeks Fazit.

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