673 neue Corona-Infektionen in Österreich

Die Lage bessert sich zunehmend: 673 neue Corona-Infektionen sind seit Samstag in Österreich verzeichnet worden. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (860). Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 67,6 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Mit Sonntag gibt es in Österreich 10.475 aktive Fälle, um 676 weniger als am Samstag. Vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid waren es seit gestern zu beklagen (Sieben-Tages-Schnitt: täglich 13,1). In den vergangenen sieben Tagen wurden 92 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.474 Tote in Österreich gefordert.

Im Krankenhaus lagen am Sonntag 897 Covid-Patienten, 76 weniger als am Vortag. 293 davon wurden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl sank seit gestern um 28 und ist innerhalb einer Woche um 116 Patienten zurückgegangen.

Die Positiv-Rate der innerhalb von 24 Stunden eingemeldeten PCR-Tests (51.623 aussagekräftig) betrug 1,3 Prozent. Dieser Wert liegt unter dem Schnitt der vergangenen Woche (durchschnittlich 1,5 Prozent der PCR-Tests positiv).

Bis 31. März wurden alleine für die behördlichen angeordneten PCR-Tests bei Verdachtsfällen und den Kontaktpersonen von Infizierten sowie Screeninguntersuchungen (etwa in Altersheimen) 182,108 Millionen Euro ausgegeben, berichtete die Tageszeitung „Kurier“ unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Die Kosten für Personal, Teststraßen, Test-Kits und anderes Material werde zum Teil vom Bund, zum Teil von den Ländern bezahlt. Die große Abrechnung sei hier noch ausständig.

Unternehmen erhalten je Test einen Zuschuss von zehn Euro, „macht bisher bereits 28 Millionen Euro“, schreibt der „Kurier“. Apotheken wird eine Pauschale von 25 Euro je Test erstattet. Bei 4,75 Millionen Abstrichen bis Freitag sind bisher Kosten von 118,75 Millionen Euro entstanden. Die Beschaffung der Wohnzimmer-Tests, gratis in Apotheken erhältlich, haben den Bund bis Anfang Mai weitere 82,7 Millionen Euro gekostet. Noch nicht abgerechnet seien Kosten für die Abgabe dieser Kits (pro Packung erhalten die Apotheken zehn Euro). „Alle diese genannten Posten läppern sich bereits auf 411,558 Millionen Euro“, heißt es in dem Artikel.

84.777 Impfungen sind am Freitag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 2.923.125 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 32,8 Prozent der Bevölkerung. 1.056.056 und somit 11,9 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 36,9 Prozent. Im Vorarlberg sind 36,9 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Tirol 36,8 Prozent. Nach Kärnten (35,9), Oberösterreich (33,2), Salzburg (33,2), der Steiermark (32,8) und Niederösterreich (32,4) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 29,7 Prozent. (Diese Zahlen beziehen sich auf den Samstag.)

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Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 118,3, gefolgt von Tirol, Steiermark und Kärnten (90,5, 87,5 bzw. 80,5). Weiters folgen Oberösterreich (74,8), Salzburg (60), Wien (66,6), Niederösterreich (54,6) und das Burgenland (37).

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