75 Jahre UNO: Wichtige Kooperation

Kanzler Kurz: „Österreich bleibt engagierter Verfechter der UNO“

Corona-bedingt kamen die Staatsoberhäupter nicht persönlich ins New Yorker UNO-Hauptquartier.
Corona-bedingt kamen die Staatsoberhäupter nicht persönlich ins New Yorker UNO-Hauptquartier. ©

Vor der UNO-Generalversammlung am Dienstag fand am Montag in New York eine Feier zum 75-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen statt. Dabei hat Generalsekretär Antonio Guterres die internationale Zusammenarbeit beschworen.

„Heute haben wir einen Überschuss an multilateralen Herausforderungen und ein Defizit an multilateralen Lösungen“, nannte er etwa die Themen Klimawandel, Benachteiligung von Frauen sowie Kampf gegen Hass und Armut.


Die Spitzen der 193 Mitgliedsstaaten waren Corona-bedingt nicht vor Ort, sondern wurden per Video zugeschaltet. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte in seiner Grußbotschaft, die Covid-19-Pandemie habe auf dramatischste Weise gezeigt, „wie miteinander verbunden und voneinander abhängig wir sind“.

Die Vereinten Nationen seien „aus der Asche und Zerstörung des Zweiten Weltkriegs geboren“, seither habe es „75 Jahre Engagement für den Multilateralismus“ gegeben. Für Österreich sei 2020 im Verhältnis zu den Vereinten Nationen ein besonderes Jubiläumsjahr, erinnerte Kurz: „Es ist 65 Jahre her, seit wir beigetreten sind. 60 Jahre, seit wir zum ersten Mal zu den friedenserhaltenden Operationen beigetragen haben und 40 Jahre, seit Wien das dritte von vier Hauptquartieren der UNO weltweit beherbergt.“ Österreich bleibe ein engagierter Verfechter der UNO.

Auch US-Präsident Donald Trump hätte bei der Feier sprechen sollen. Er ließ sich aber völlig überraschend von der amerikanischen Vize-Botschafterin vertreten.

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