79 Todesopfer in Italien innerhalb von 24 Stunden

In Italien sind von Montag auf Dienstag 79 Menschen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. In den vorangegangenen 24 Stunden waren es 65 gewesen, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. 283 Neuinfektionen wurden gemeldet, am Vortag waren es mit 280 annähernd gleich viele.

Bei der Zahl der Todesopfer wurde die 34.000-Schwelle überschritten: Insgesamt sind 34.043 Menschen seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Die Zahl der noch aktiv Infizierten fiel am Dienstag auf 32.872. Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank auf 4.581, 263 Personen waren auf Intensivstationen – um 20 weniger als am Vortag. Die Zahl der Menschen in Heimquarantäne sank auf 28.028 Personen, 168.646 Corona-Infizierte gelten als genesen.

In der Lombardei, dem italienischen Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs, wurden innerhalb von 24 Stunden 15 Tote gemeldet, womit die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.317 stieg. Die Zahl der aktuell Infizierten stieg in der gesamten Region um 192 auf 18.297, jene der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 2.660 – nur noch 96 Patienten waren auf einer Intensivstation.

Die Lage entspannte sich allmählich auch in anderen norditalienischen Regionen. In Venetien gab es am Dienstag keinen einzigen Covid-Patienten mehr auf der Intensivstation. Lediglich vier neue Infektionsfälle wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region gemeldet. 6.500 genesene Patienten wollten der Plasma-Bank ihr Blut spenden, berichtete Venetien-Präsident Luca Zaia. “Der Kampf gegen das Coronavirus ist noch nicht zu Ende. Sollte es im Herbst zu neuen Infektionen kommen, sind wir reaktionsfähig. Wir können bis zu 1.000 Plätze auf Intensivstationen zur Verfügung stellen”, berichtete Zaia.

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