82 Prozent glauben, dass ihr Job auch in zehn Jahren noch existiert

Jeder zweite Arbeitnehmer glaubt aber an Umbrüche durch Digitalisierung

Es kommt zu Umbrüchen in der Arbeitswelt. Die Arbeitnehmer sind aber noch überwiegend positiv gestimmt.
Es kommt zu Umbrüchen in der Arbeitswelt. Die Arbeitnehmer sind aber noch überwiegend positiv gestimmt. © pressmaster - stock.adobe.com

Die Berufswelt befindet sich nicht zuletzt durch die Digitalisierung im Wandel, die Auswirkungen sehen die österreichischen Arbeitnehmer aber weniger negativ als man landläufig annehmen dürfte.

Wie eine Umfrage von Marktagent.at für das Online-Portal karriere.at zeigt, glauben acht von zehn Arbeitnehmern (82 Prozent), dass ihr Job auch in zehn Jahren noch existieren wird. Jedoch erwarten sie auch deutliche Umbrüche: Jeder Zweite (51 Prozent) nimmt an, dass viele Jobs wegfallen werden. Wenig ändern werden sich durch die Digitalisierung aber wohl die Ansprüche der Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber.

So gaben aktuell 91 Prozent der Befragten an, dass es für sie wichtig ist, im Job wertgeschätzt zu werden. Für 88 Prozent ist entscheidend, dass die Arbeit Spaß macht. 87 Prozent legen zudem großen Wert auf ein ausreichendes Maß an Freizeit.

Neun von zehn Arbeitnehmern ist überdies wichtig, dass ihr Arbeitgeber finanzielle Sicherheit garantiert. „Der Sicherheitsgedanke kommt in den Umfrage-Ergebnissen an mehreren Stellen zum Ausdruck“, berichtet Karriere.at-Geschäftsführungsmitglied Alexander Katzmaier. „Aber auch autonomes Arbeiten ist den Österreichern annähernd gleich wichtig“, interpretiert er die Umfrage-Ergebnisse. cs

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