A7-Bypass: Verkehr wird umgeleitet

Arbeiten im Zeitplan — Provisorische Rampe nicht für Lkw geeignet

LINZ — Die Bauarbeiten an der Linzer Voest-Brücke auf der Mühlkreisautobahn gehen am Montag (1. April) in die nächste Phase — mit größeren Umstellungen für Autofahrer. Ab vier Uhr Früh wird der gesamte Verkehr zwischen den Rampen Hafenstraße und Prinz-Eugen-Straße auf der Freistädter Richtungsfahrbahn geführt.

Wie bisher stehen dann vier Fahrstreifen zur Verfügung, diese fallen nur etwas schmäler aus, informierte Asfinag-Gruppenleiter Martin Pöcheim im Vorfeld. Dabei werde auch die erste der 18 Brücken, die das A7-Bypass-Projekt umfasst, befahren. Die Dauer der Umleitung ist bis November dieses Jahres vorgesehen. In diesem Zeitraum wird die Richtungsfahrbahn Süd zur Baustelle.

Die Arbeiten machen auch eine Sperre notwendig: Um Behinderungen zu vermeiden, können Lkw und Busse über 7,5 Tonnen die Auffahrt Hafenstraße Richtung A1 in diesem Zeitraum nicht befahren — 50 bis 60 Fahrzeuge am Tag sind davon betroffen, sie werden über den Hafen und die Auffahrt Industriezeile umgeleitet, sagt Asfinag-A7-Projektleiter Josef Reischl. Der Grund für die Sperre: An der Hafenstraße wurde eine provisorische Auffahrt mit verkürztem Beschleunigungsstreifen errichtet. Auf dieser würden die Schwerfahrzeuge nicht auf die nötige Geschwindigkeit kommen“, sagt Pöcheim. Dieses Wochenende laufen die Vorarbeiten für die Umleitung — pro Fahrtrichtung steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Freigabe 2020 „hält“

Mit den Arbeiten ist die Asfinag „voll im Zeitplan“, wie Pöcheim betont: „Der Termin Juni 2020 wird halten“, sagt er. Dann können die Bypass-Brücken für den Verkehr freigegeben werden.re

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