Abschied nach 18 Jahren

Oberösterreichs AK-Präsident Johann Kalliauer zog positive Bilanz

Johann Kalliauer übergibt nach 18 Jahren als AKOÖ-Präsident an Andreas Stangl und geht in Pension.
Johann Kalliauer übergibt nach 18 Jahren als AKOÖ-Präsident an Andreas Stangl und geht in Pension. © AK/Spitzbart

Er hat viel bewegt in den 18 Jahren an der Spitze der Arbeiterkammer OÖ. Für Johann Kalliauer kommt nun „der Moment, um aufzuhören und meine Funktion in jüngere Hände zu legen.“

Während seiner Amtszeit baute Kalliauer die Kooperation zwischen AK und Gewerkschaften aus, auch das Angebot für die Mitglieder wurde ständig erweitert. Etwa beim Rechtsschutz, der verstärkten Beratung in den Bezirken, der Bildungsberatung, beim Projekt „Du kannst was“, der Jugendschiene „Frag die AK“ oder beim Startpaket Wohnen.

Partnerschaft funktioniert

Die Sozialpartnerschaft in Oberösterreich lebt, verwies Kalliauer auf die Corona-Stiftung. „Das ist einzigartig in Österreich, dass die Sozialpartner, vor allem auch die Wirtschaftskammer mit 750.000 Euro, viel Geld zur Verfügung gestellt haben. Auch der Hilfsfonds mit dem Land OÖ ist bekannt. Hier ist es gelungen, fünf Millionen Euro aufzustellen.“ Der wesentlichste Erfolg der Sozialpartnerschaft lag aber in der Adaptierung der Corona-Kurzarbeit.

Die Weichen für die Nachfolge Kalliauers sind gestellt, bei der heutigen AK-Vollversammlung wird FSG-Gewerkschafter Andreas Stangl als neuer Präsident bestätigt. Dessen Nachfolger an der Spitze der Sozialdemokratischen Gewerkschafter wird Michael Seemayer, Landessekretär der PRO-GE.

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