Abschlussschwäche und Pech

Ried verlor 0:1 bei Rapid und Stosic mit einer schweren Knieverletzung

In den ersten 60 Minuten stellte Ried (l. Monschein) Rapid (r. Sollbauer) vor große Probleme. Tor gelang jedoch keines.
In den ersten 60 Minuten stellte Ried (l. Monschein) Rapid (r. Sollbauer) vor große Probleme. Tor gelang jedoch keines. © APA/EXPA/Haumer

Auch im 43. Bundesliga-Spiel konnte die SV Guntamatic Ried bei Rapid Wien keinen Sieg einfahren. „Es ist extrem bitter. So viele Chancen spielst du dir hier selten heraus“, war Ried-Trainer Christian Heinle nach der 0:1-Niederlage ob des Ergebnisses enttäuscht. Mit der Leistung seiner Elf konnte Heinle, vor allem in den ersten 60 Minuten, mehr als zufrieden sein. Die Innviertler verteidigten stark und fanden sowohl in Umschaltmomenten als auch bei Standardsituationen beste Chancen vor. Ein Freistoß von Stefan Nutz (13.) prallte an die Stange, Kapitän Marcel Ziegl (40.) setzte einen Kopfball knapp neben das Tor und der eingewechselte Denizcan Cosgun hämmerte den Ball an die Innenstange. Doch praktisch im Gegenzug sorgte Rapid-Joker Bernhard Zimmermann (77.) für den Siegtreffer.

Schwer kompensierbar

Ried gingen etwas die Kräfte aus, die Wiener wachten speziell in der Rapid-Viertelstunde auf und Torhüter Samuel Sahin-Radlinger verhinderte gegen Marco Grüll (63.), Guido Burgstaller (68.) sowie Nikolas-Gerrit Kühn und Zimmermann kurz vor Abpfiff eine höhere Niederlage. „Wir sind einfach noch nicht so weit, dass wir unser Spiel 90 Minuten durchziehen, aber wir müssen einfach zur Pause führen“, erklärte Heinle, der mit der früh erlittenen, schweren Verletzung von Nikola Stosic (17.) — Verdacht auf Kreuzbandriss — einen zusätzlichen Rückschlag kassierte. „Diesen Ausfall können wir nur ganz schwer kompensieren“, so der 37-Jährige.

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