Achleitner: „Umwidmung in Scharnstein ist rechtmäßig“

LR Markus Achleitner © Land OÖ/Denise Stinglmayr

„Die von den Grünen geäußerten Vorwürfe zu einer Umwidmung in Scharnstein sind weitere Vorboten des Grünen Wahlkampfs rund um die Landtagswahl im Herbst. Die Widmung des Vorhabens ‚Drack an der Lahn‘ wurde fachgerecht bearbeitet und ist rechtmäßig“, betonte am Dienstag Wirtschafts- und Raumordnungslandesrat Markus Achleitner in einer Reaktion auf eine Pressekonferenz von Grünen-Landessprecher LR Stefan Kaineder.

Dieser hatte zuvor kritisiert, dass der Gemeinderat in Scharnstien Grünland in Bauland umgewidmet hatte, obwohl laut Kaineder die Experten der Fachabteilung des Landes davon abgeraten hätten. Kaineder vermutete dahinter sogar „eine Weisung von oben“.

LR Achleitner hält entgegen, dass die Stellungnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung, der Abteilung Wasserwirtschaft, der Abteilung Land- und Forstwirtschaft sowie der Abteilung Naturschutz positiv gewesen seien.

Auch die notwendige technische Infrastruktur, eine optimierte verkehrliche Erschließung der Gründe und auch die fußläufige Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrs (Bus- und Bahnhaltestelle) seien laut Achleitner gegeben. „Zudem sorgt dieser Lückenschluss — von bereits vorhandenem Bauland — für ein kompakteres Erscheinungsbild und Siedlungsgefüge.“

Seitens der Gemeinde besteht — aufgrund von nicht verfügbaren Baugründen und Reserveflächen — ein öffentliches Interesse zur Baulandschaffung zur Sicherung von leistbarem Bauland für einheimische Jungfamilien, um Abwanderungstendenzen entgegen zu wirken. Eine rasche Bebauung ist durch einen Baulandsicherungsvertrag seitens der Gemeinde sichergestellt.

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