Achterbahnfahrt bei den Temperaturen geht weiter

Nach Kälterekorden im Südosten winken am Sonntag dank Hoch „Peggy“ bis zu 23 Grad – In der kommenden Woche fällt dann neuerlich Schnee

Das Auf und Ab der Temperaturen im Frühjahr setzt sich fort. Am Freitag ist es in der Früh noch einmal verbreitet frostig.

Von Unterkärnten bis ins Südburgenland wurden sogar neue Monatsrekorde für den April aufgestellt, wie etwa in St. Andrä im Lavanttal mit minus 7,1, in Graz-Thalerhof mit 7 Grad.

„In den vergangenen Nächten gab es im Süden und Südosten bei wolkenlosem Himmel und wenig Wind günstige Bedingungen für eine starke nächtliche Abkühlung“, analysiert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. Das sei verheerend für die in Blüte befindlichen Obstbäume.

Im Laufe des heutigen Tages gerät Österreich aber unter den Einfluss des Hochs „Peggy“. Bei überwiegend sonnigem Wetter klettern die Temperaturen auf 11 bis 18 Grad.

Am Wochenende gelangt der Alpenraum dann in eine föhnige Südwestströmung und die Temperaturen steigen an. Am Sonntag sind an der Alpennordseite und im Osten Höchstwerte zwischen 17 und 22, vereinzelt auch 23 Grad in Sicht.

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Das milde Wetter hält aber nicht lange an, so kündigt sich im Westen bereits am Montag die nächste Kaltfront an. Während im Westen die Wolken dominieren und immer häufiger Regen fällt, scheint im Osten bei föhnigem Südwind noch die Sonne.

In der Nacht auf Dienstag ist dann im Zusammenspiel mit einem Italien-Tief vor allem von Vorarlberg bis in die westliche Obersteiermark neuerlich Schnee bis in die Täler in Sicht.

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