Adam Lambert: „Velvet“

Adam Lambert hat mit „Velvet“ ein vielseitiges Popalbum, auf dem der US-Amerikaner wieder einmal mit seinem Stimmumfang beeindruckt, auf den Markt gebracht.

Zeitlos, aber nicht veraltet sollte das Album klingen, sagt Lambert, der knapp die Hälfte der Songs schon vor Monaten auf der EP „Velvet: Side A“ veröffentlicht hatte. Als Inspirationen nennt er Motown-Soul, Funk, Classic Rock und Künstler wie David Bowie, Prince, Sly Stone oder Chic-Legende Nile Rodgers („Le Freak“), der selbst auch auf „Velvet“ mitwirkt.

Zu den herausragenden Songs zählt „Overglow“, der mit seinem eingängigen Refrain direkt zum Ohrwurm wird. „Superpower“ ist mitreißender Funkrock mit starkem Gitarrenfinale. Bei „Roses“ hört man sofort Nile Rodgers’ unverkennbar groovigen Gitarrensound heraus.
Lambert ist mit sich im Reinen, auch dank der Auftritte mit Queen. Den legendären Freddie Mercury zu kopieren, versuchte Lambert nie.

Das hätten Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor auch nicht gewollt. Mit seinem Stimmvolumen und dem extravaganten Auftreten überzeugte Lambert auch Skeptiker. „Velvet“ ist in jedem Fall Lamberts bisher bestes Album geworden, das trotz klassischer Elemente modern und relevant klingt. „Ich liebe das, was ich mache, wirklich“, sagt Lambert. Das hört man.

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