Admira und WSG Tirol die Sieger der Quali-Runde

Die Gewinner der 5. Runde in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga heißen Admira und WSG Tirol. Die Niederösterreicher siegten 2:1 in Hartberg und führen die Gruppe nun mit einem Punkt Vorsprung auf das Trio LASK, Ried und Tirol (18 Punkte) an. Die WSG feierte am Samstag einen 3:2-Last-Minute-Sieg in Ried, der LASK kam in Altach (15) nicht über ein torloses Remis hinaus. Der TSV Hartberg liegt mit 14 Punkten weiter am Tabellenende.

In Hartberg waren die Südstädter in der ersten Hälfte besser im Spiel und tischten dem Gegner am Karsamstag einige zielgerichtete Offensivaktionen auf. In der 13. Minute stellte Roman Kerschbaum per Elfmeter auf 1:0, Stefano Surdanovic (41.) erhöhte kurz vor der Halbzeitpause.

Nach der Pause kam Noel Niemann und damit ein Offensivspieler ins Spiel. Hartberg-Coach Schmidt löste also die defensive Fünferkette zugunsten mehr Schlagkraft in der Offensive auf. Mit dem Treffer von Tobias Kainz (51.), der eine sehenswerte Kombination nach Lemmerer-Vorlage vom Fünfer finalisierte, verpassten sich die Heimischen selbst eine Moralinjektion. Es war das erste Tor in der Amtszeit von Schmidt. 707 Minuten hatten die Steirer nicht getroffen.

Admira-Goalie Andreas Leitner vereitelte in der 60. Minute eine Großchance von Okan Aydin. Auch in der 67. Minute nach einem Eckball klärte der Schlussmann eine gefährliche Szene. Dann bekam die Admira wieder mehr Zugriff, aber noch in der 93. Minute traf Hartberg die Querlatte.

Im Innviertel erwischte die Heimelf den deutlich besseren Start. Murat Satin prüfte bereits nach sechs Minuten Ferdinand Oswald im Tor der Tiroler und gab den Anstoß zu einer Reihe an gefährlichen Rieder Offensivaktionen. Nach einem Eckball scheiterte Luca Meisl an der Querlatte, der Nachschuss von Tin Plavotic wurde von Dominik Stumberger von der Linie geköpft (7.). Kurz darauf knallte Kapitän Marcel Ziegl den Ball aus rund 30 Metern ans Lattenkreuz (9.).

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Die WSG überstand die Druckphase unbeschadet und ging dann völlig entgegen des Spielverlaufs in Führung. Sandi Ogrinec setzte den auf rechts freigelassenen Zan Rogelj ein, der verwertete überlegt an Samuel Sahin-Radlinger vorbei zur Führung (20.). Rogeljs Gegenspieler Philipp Pomer war zuvor weggerutscht und ermöglichte somit den Raum für den Torschützen.

Die Heimelf zeigte sich einige Minuten etwas geschockt, bevor sie wieder das Kommando übernahm. Satin traf mit seinem zweiten guten Weitschuss der Partie aus 25 Metern zum Ausgleich (36.) und belohnte seine Elf für eine gute erste Halbzeit.

Ried war auch nach dem Seitenwechsel spielbestimmend, zwingende Torchancen waren für die Innviertler aber zunächst Mangelware. Die Führung sollte nach einer Standardsituation gelingen: Den Freistoß aus dem Halbfeld von Daniel Offenbacher verlängerte Meisl per Kopf und Bajic spitzelte den Ball im Rutschen unter die Latte.

Doch beinahe genauso unerwartet wie beim Führungstreffer trafen die Tiroler erneut. Stefan Skrbo setzte mit einem langen Ball Giacomo Vrioni ideal ein und der verwertete zum 2:2. Tirol glänzte durch eine ideale Chancenverwertung und drückte danach auf den Siegtreffer, der Vrioni in der Nachspielzeit nach Vorlage von Sabitzer tatsächlich noch gelang (90.+4.).

Der SCR Altach hatte derweil die Fortsetzung seines Erfolgslaufs einer Portion Glück zu verdanken. Der LASK präsentierte sich praktisch über die komplette Spielzeit als stärkeres Team, ließ jedoch seine wenigen Chancen aus – so etwa in der siebenten Minute, als Thomas Goiginger nach einem sehenswerten Angriff der Oberösterreicher in Altach-Goalie Tino Casali seinen Meister fand. In der 20. Minute schoss Rene Renner nach starker Vorlage von Peter Michorl am kurzen Eck vorbei, sechs Minuten später schloss Michorl einen Konter mit einem Schuss über die Latte ab.

Aus Altacher Sicht blieben die Highlights rar gesät. Mehr als einen harmlosen Kopfball von Noah Bischof (11.) brachten die Hausherren vor dem Seitenwechsel nicht zustande. In der zweiten Hälfte entwickelte sich zunächst eine zerfahrene Partie, ehe der LASK wieder dominant wurde, allerdings nicht wirklich zwingend vors Tor kam.

Auf der Gegenseite hätte Bischof aus dem Nichts beinahe auf 1:0 für Altach gestellt, sein Kopfball landete jedoch genau bei LASK-Schlussmann Alexander Schlager (62.). Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, womit die Linzer seit vier Matches sieglos sind.

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