AGES beanstandete im Vorjahr etwas mehr Lebensmittelproben

0,4 Prozent als gesundheitsschädlich eingestuft © APA/GEORG HOCHMUTH

In Österreich sind im Jahr 2021 etwas mehr Lebensmittelproben beanstandet worden als in den Jahren davor.

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und die Untersuchungsstellen der Länder Kärnten und Vorarlberg untersuchten insgesamt 22.667 Proben. Bei 18.911 Proben (83,4 Prozent) gab es keinen Grund zur Beanstandung. Gesundheitsschädlich waren 95 Proben (0,4 Prozent), die Hälfte davon aufgrund von Krankheitserregern wie Salmonellen oder Bacillus cereus.

664 Proben (2,9 Prozent) wurden als für den menschlichen Verzehr oder für den bestimmungsgemäßen Gebrauch ungeeignet bewertet. Die häufigsten Beanstandungsgründe waren Kennzeichnungsmängel und zur Irreführung geeignete Informationen bei 2.291 Proben (10,1 Prozent). Der Anteil von insgesamt 16,6 Prozent an beanstandeten Proben war damit im Vorjahr etwas höher als 2019 mit 15,7 und 2020 mit 15,2 Prozent.

Die Ergebnisse wurden im jährlichen Lebensmittelsicherheitsbericht (LMSB) des Gesundheitsministeriums veröffentlicht, teilte die AGES am Freitag in einer Aussendung mit. „Aufgrund der gebündelten Daten, die dieser Bericht jährlich bereitstellt, dient er allen Leser:innen als profunde, transparente Quelle bezüglich der Sicherheit von Lebensmitteln in Österreich“, wurde Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) zitiert, der auch für Konsumentenschutz zuständig ist.

Bericht interaktiv: lmsb.ages.at und als PDF: ➡️ Weitere Informationen

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