Agrana investierte 80 Mio. Euro in Maisstärkefabrik in Aschach

Kapazitäten am Standort seit dem Jahr 1990 verzehnfacht

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Eröffneten feierlich den Zubau: Bezirkshauptmann Eferding Christoph Schweitzer, Agrana-Aufsichtsratsvorsitzender Erwin Hameseder, LH Thomas Stelzer, Bgm. Aschach Friedrich Knierzinger und Agrana-Generaldirektor Johann Marihart. © Schedl

Zweieinhalb Jahre hatte die Errichtung gedauert, 80 Mio. Euro wurden in die Hand genommen – am Mittwoch nun konnte der heimische Zucker-, Frucht- und Stärkespezialist Agrana die Erweiterung seiner Maisstärkefabrik in Aschach an der Donau feierlich eröffnen. Durch den vier Hektar großen Zubau sowie Adaptierungen im Stammwerk wurde die Kapazität um ein Drittel gesteigert. „Rund 1500 Tonnen Mais täglich oder 540.000 Tonnen im Jahr können nun verarbeitet werden“, betonte Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart gestern anlässlich der Eröffnung.

Wachstum durch EU-Beitritt

Der intensive Wachstumskurs des Unternehmens – insbesondere seit dem EU-Beitritt – schlägt sich in Aschach nun neuerlich bei der Mitarbeiterzahl nieder. 25 neue Mitarbeiter sind nun in dem Zubau im Vier-Schicht-Betrieb beschäftigt, insgesamt erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter dadurch von 255 auf 280. Den Erfolg des Unternehmens führt Marihart auch auf die Spezialisierung des Unternehmens und die große Flexibilität in der Produktion zurück, für die man sich bei der Öffnung des Marktes im Zuge des EU-Beitritts auch am oö. Standort entschieden hatte. Seit dem Jahr 1990 konnte die Verarbeitungsmenge dadurch mehr als verzehnfacht werden, auch Landeshauptmann Thomas Stelzer hob bei der Eröffnungsfeier die Bedeutung des Werks hervor. In Anlehnung an die Stärkefabrik sprach er von einer weiteren Stärkung des Standorts Oberösterreich.

cs