AK als „SPÖ-Wahlhelfer“

Hattmannsdorfer kritisiert Kalliauer

„Zusammenhalt und Zusammenarbeit haben Oberösterreich immer stark gemacht und insbesondere auf dem Weg aus der Krise erwarten die Menschen diesen Stil und dieses Zusammenstehen, um alles zu tun, unser wunderbares Land wieder stark zu machen. Daher sollte die Arbeiterkammer gerade jetzt ihre Unabhängigkeit ins Zentrum stellen und nicht Polemik oder Klassenkampf!“, betont OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer.

Hintergrund ist eine am Mittwoch präsentierte Umfrag der AK, laut der die „Politik der Landesregierung und die Wünsche unserer Mitglieder auseinanderklaffen“, so AK-Präsident Johann Kalliauer.

Hattmannsdorfer appelliert an Kalliauer, sich als überparteiliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer nicht wieder von der SPÖ vor einen parteipolitischen Karren spannen zu lassen.

Die Beschäftigung liege bereits wieder höher als in der Zeit vor der Krise, hält Hattmannsdorfer dem AK-Präsidenten entgegen — und warnt die Kammer vor Versuchen, einen Spalt in die Gesellschaft zu treiben.

Die von der AK aufgezeigten prioritären Handlungsfelder Pflege, Umwelt- und Klimaschutz sowie Bekämpfung der Arbeitslosigkeit seien außerdem von LH Thomas Stelzer längst mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen versehen worden.

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