AKNÖ und LKA NÖ warnen vor Masken-Fake-Shops im Internet

Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) und das Landeskriminalamt (LKA NÖ) haben am Samstag vor Fake-Shops im Internet gewarnt.

Die weltweit angespannte Corona-Situation samt massiver Nachfrage nach Schutzmasken und Desinfektionsmittel würden sich auch Betrüger zunutze machen.

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Die Fake-Shops würden Artikel im Internet anbieten und das Geld oft per Vorauskasse kassieren – auf die Lieferung wartet man dann aber vergeblich. „Prüfen sie daher genau nach, bevor sie bei einem unbekannten Online-Shop eine Bestellung aufgeben“, warnten AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und das Landeskriminalamt vor den Corona-Betrugsmaschen.

„Überprüfen sie außerdem, ob Zahlungsmodalitäten angeführt sind bzw. ob es AGB und ein Impressum gibt – viele Fake-Shops weisen nämlich keinen dieser Punkte aus. In diesem Fall gilt: Besser Finger weg“, heißt es von der AKNÖ-Konsumentenberatung.

„Sind sie an einen unseriösen Shop gelangt und haben bereits Geld überwiesen, kontaktieren Sie am besten umgehend Ihre Bank oder die Kreditkartenfirma und erkundigen sich, ob eine Rückbuchung möglich ist“, so die Experten weiter. Erstatten sie außerdem Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.

In Umlauf gebracht werden aktuell über Facebook oder WhatsApp zudem Falschnachrichten. Meldungen wie „Personen geben sich als Mitarbeiter von Sanitätsbehörden aus und wollen Ihre private Wohnung desinfizieren“ dienten dazu, die Bevölkerung zu verunsichern. „Am besten nicht weiterverbreiten“, rieten die Kriminalisten. „Sollten sie jedoch tatsächlich etwas Verdächtiges wahrnehmen, zögern Sie nicht, sich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden.“

Nähere Infos zu Fake-Shops, Fake-News & anderen Corona-Fallen:

noe.arbeiterkammer.at/corona, Hotline der AKNÖ-Konsumentenberatung 05 7171-23000, Montag bis Freitag, 8.00 bis 16.00 Uhr

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