AKW Zwentendorf wird Schauplatz einer theatralen Spurensuche

50 Jahre nach Grundsteinlegung des AKW Zwentendorf wird die Geschichte des Kraftwerks und der Widerstandsbewegung in einem Theaterstück mit Zeitzeugen und Schauspielern im Reaktor neu erzählt. Die Globart-Eröffnungsproduktion von Neo-Intendant Jakob Brossmann und Co-Regisseur Manfred Rainer entsteht laut Aussendung anlässlich von „100 Jahre Niederösterreich“ in Kooperation mit dem Landestheater NÖ. Premiere feiert „Gemeinschaftskernkraftwerk“ am Freitag.

Das Stück wirft Fragen auf wie: „Was können wir vom damaligen Widerstand für die Zukunft lernen?“ Eine ökologisch und geopolitisch prekäre Gegenwart stellt der Aussendung zufolge drängende Fragen an die Geschichte und die Spuren, die der Protest in den persönlichen Biografien und in der Gesellschaft hinterlassen hat. „Es ist erschreckend, dass diese Themen 50 Jahre nach Grundsteinlegung des Kernkraftwerks nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben – im Gegenteil“, so Brossmann: „Mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Inneren des Atomkraftwerks ein Stück zu entwickeln, ist eine unglaubliche und intensive Erfahrung.“

Das Theaterstück wird als Sonderprojekt durch das Land Niederösterreich im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums gefördert und von der EVN unterstützt. Zu sehen ist es am 27., 28. und 29. Mai jeweils dreimal im AKW im Bezirk Tulln.

(S E R V I C E – „Gemeinschaftskernkraftwerk – Ein Theaterstück als Spurensuche im AKW Zwentendorf“. Premiere am 27. Mai, 14 Uhr. Weitere Termine am 27.5. um 16.30 Uhr und 19 Uhr, am 28.5. um 14 Uhr, 16.30 Uhr und 19 Uhr, sowie am 29.5. um 11 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr. Tickets unter )

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