Alaba-Ansage: „Wollen Fans glücklich machen“

Österreichs Fußball-Team will am Sonntag mit Sieg gegen Nordmazedonien starten

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„Das Kribbeln steigt, die Vorfreude ist riesig“, bestätigte Star David Alaba am Freitag in einer Online-Pressekonferenz. Wissend, dass ein Sieg gegen Nordmazedonien den avisierten Einzug in die K.o.-Phase schon in greifbare Nähe rücken würde.

„Wir wollen erfolgreich sein, der Aufstieg ist das erste Ziel“, bestätigte Alaba. Das Wort Gruppensieg nahm er jedoch nicht in den Mund.

Wohl auch eine Lehre aus der verpatzten EM-Endrunde 2016, als die Erwartungen in Österreich riesig gewesen waren, man letztlich aber mir nur einem Punkt aus drei Matches die Heimreise antreten musste.

„Das Spiel hat einen großen Stellenwert“

Doch das sei abgehakt. „Ich bin daran gewachsen, das (Scheitern, Kritik etc./Anm.) hat mich geprägt, aber der Fokus liegt auf der Zukunft“, so der künftige Real-Madrid-Spieler. Der in seiner Karriere schon viele große Matches, unter anderem zwei Champions-League-Finali, bestritten hat.

Trotzdem ist das Match gegen Nordmazedonien ein besonderes: „Wir waren ja noch nicht so oft dabei. Das Spiel hat für mich, die Mannschaft und das ganze Land einen großen Stellenwert“, betonte der 28-Jährige.

Dem wolle man gerecht werden. „Wir sind eine sehr gute Mannschaft. Es gilt, das riesige Potenzial auf den Platz zu bringen“, so Alaba. Denn: „Wir wollen die Fans glücklich machen und vom ersten Spiel weg mitreißen“, hofft der 81-fache Internationale auf einen Auftaktsieg.

Das Selbstvertrauen passt jedenfalls: „Wir kennen unsere Stärken, wissen, wozu wir fähig sind und müssen mutig und erfolgshungrig auftreten“, erklärte Alaba. Auf einen Vergleich der Mannschaften von 2016 und heuer wollte er sich nicht einlassen, nur soviel ließ sich der zehnfache deutsche Meister entlocken: „Damals hatten wir andere Stärken als heute, aber von der Qualität in der Breite sind wir noch einmal besser aufgestellt als 2016“, glaubt Alaba.

„Wir haben die Gruppe und Gegner unterschätzt“

Zudem versicherte auch Marko Arnautovic, die Lektion von 2016 nicht vergessen zu haben: „Damals haben wir die Gruppe und die Gegner unterschätzt“, so der China-Legionär, um (wie zuvor auch Alaba) vor dem Gegner zu warnen: „Nordmazedonien wird kleingeredet, aber sie können sehr gut Fußball spielen, sind erstmals dabei und haben brutales Selbstvertrauen.“

Aber: „Mit der Qualität, die wir haben, ist uns viel zuzutrauen.“ Dass Wohl und Weh des Teams von seinen Offensivqualitäten abhängt, stellte Arnautovic in Abrede: „Es ist das komplette Team. Ohne die Mitspieler funktioniert auch Marko Arnautovic nicht.“

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