Banküberfall mitten in Urfahr: Räuber mit FFP2 Maske getarnt

Kassierinnen mit Pistole bedroht – Kundinnen dachten an Scherz

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Mitten am helllichten Tag in der belebten Hauptstraße in Urfahr war am Freitag die Raiffeisenbank Schauplatz eines Überfalls. Eine Alarmfahndung nach dem Täter blieb zunächst ohne Erfolg.

Um 10 Uhr hatte der mit einer FFP2-Maske und Sonnenbrillen maskierte Täter die Bankstelle betreten, in der sich neben zwei Kassierinnen auch noch zwei Kundinnen aufhielten.

Aufgrund der herrschenden Maskenpflicht hatte zunächst niemand den Ernst der Lage erkannt. „Die Kundinnen dachten es handle sich um einen Scherz“, schildert Polizeisprecher Michael Babl im VOLKSBLATT-Gespräch.

Täter zu Fuß untergetaucht

Als der Mann aber eine Pistole zückte und damit die beiden Kassierinnen bedrohte und mit ausländischem Akzent Geld verlangte, bestand kein Zweifel mehr. Die beiden Frauen füllten das Geld aus der Kassa in eine weiße Plastiktasche. Als der Mann damit zu Fuß die Flucht ergriff, wurde Alarm ausgelöst.

„Er ist die Hauptstraße hinauf. Unsere erste Streife war bereits eine Minute nach Alarmauslösung am Tatort, allerdings ist es dem Mann gelungen unterzutauchen“, so Babl.

Seiner Beschreibung zufolge dürfte es sich bei dem Täter, der einen schwarzen Kapuzenpulli trug, um einen leicht korpulenten Typen handeln. Die Fahndung, an der neben allen verfügbaren Einheiten auch ein Hubschrauber beteiligt war, blieb zunächst ohne Erfolg.

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