Alban Berg Ensemble: ABEW

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Gegründet wurde es vom Hugo Wolf Quartett schon 2016, aber erst jetzt ist das neu etablierte Alban Berg Ensemble Wien erstmals auf einem Tonträger zu hören.

Die siebenköpfige Musikergruppe vertritt das Erbe Alban Bergs, indem es der Vergangenheit verbunden und dem Neuen zugetan ist. Hochkarätige Künstler stellten für die CD ein spannendes Konzertprogramm zusammen und wollen das Publikum zu einer künstlerischen Entdeckungsreise animieren mit Musik, die nicht unbekannt ist, sich aber in einer Septettbesetzung klanglich neu darstellt.

Natürlich sind es Bearbeitungen, mit denen Arrangeur Martyn Harry beste Arbeit leistete und die von den Interpreten Innovationsfreude und Hellhörigkeit für die Auseinandersetzung mit den Werken verlangt.

Die Musiker haben sich das gut überlegt, nicht als verlängerter Arm eines Streichquartetts (Sebastian Gürtler, Subin Lee, Florian Berner und Silvia Careddu) verstanden zu werden, sondern mit Alexander Neubauer (Klarinette), Ariane Haering (Klavier), Nora Cismondi (Oboe) und dem double bass von Alois Posch in der „Rosenkavalier“-Suite op. 59 als achte Stimme im Ensemble vertraute Klänge transformiert gegenüberzustellen.

Gesegnet sind alle mit bester Musikalität, intensivem Ausdruck oder auch dem Gefühl für ein risikoreiches Grenzgängertum, hört man das Mahler-Fragment seiner 10. Sinfonie, Schönbergs Kammersymphonie 1 op. 9 oder Strauss mit seiner Rokoko-Welt im „Rosenkavalier“. Auf weitere Einspielungen darf man gespannt sein.

Hörprobe:

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