„Alexa, lass uns zeichnen!“

Linzer sind bei internationalem Bewerb mit ihrem „Skill“ für Kinder im Finale

103
Hoffen auf Erfolg mit ihrem interaktiven Spiel: Dustin Steiner (l.) und Guillermo Seis
Hoffen auf Erfolg mit ihrem interaktiven Spiel: Dustin Steiner (l.) und Guillermo Seis. © Privat

Alexa, open drawit!“ In die interaktive Welt der persönlichen Sprachassistentin von Amazon tauchen zwei Wahllinzer ein — allerdings nicht als Nutzer, sondern als Programmierer und Designer. Der Steirer Dustin Steiner (28) und der Mexikaner Guillermo Seis (26), die mittlerweile beide in der Landeshauptstadt leben, haben für einen internationalen Bewerb ein Skill, also eine Fertigkeit, entwickelt und es damit fürs Erste einmal unter die 20 besten von 500 Einsendern geschafft.

„Drawit“ richtet sich an Kinder unter 13 Jahre. „Jede Runde bittet Alexa die Spieler, anhand leicht erklärter Formen — Striche, Kreise, etc. — zu zeichnen“, erklärt Steiner, der für die Programmierung verantwortlich war: „Wer das Objekt als erster errät, der gewinnt.“

Ende Februar steht der Sieger fest

Den ersten Geldpreis gibt es für die Finalisten bereits, bis Ende Februar werden nun ausgewählte Familien das Spiel testen und einen Gesamtsieger auswählen. Gewonnen haben die beiden Wahl-Linzer aber bereits jetzt: „Wir haben uns am meisten gefreut, dass wir überhaupt in die Auswahl gekommen sind“, sagt Steiner, der bereits mehrere Fertigkeiten für Alexa programmiert hat — etwa eine Anwendung für die Linz Linien, mit der Bus- oder Bim-Verbindungen erfragt werden können. Oder ein Skill für mittag.at, bei der Mittagsmenüs der Lokale abgefragt werden können. Die Ideen gehen den Programmierern also nicht aus: „Wir überlegen derzeit, eine Erwachsenen-Version von Drawit zu entwickeln“, sagt der 28-Jährige. In der Alexa-Skill-Welt ist jedenfalls noch jede Menge Platz für Neues aus Linz, auch wenn es weltweit für die trendige Sprachassistenin schon um die 25.000 Fähigkeiten gibt.

re