Alexandri-Schwestern gewinnen bei EM Synchron-Bronze

Österreichs Synchron-Duett Eirini und Anna-Maria Alexandri hat am Donnerstag bei den Schwimm-Europameisterschaften in Budapest die Technik-Bronzemedaille gewonnen und den größten Erfolg der Karriere gefeiert. Der Bewerb war am Montag wegen defekter Unterwasser-Lautsprecher abgebrochen worden, es erfolgte eine Neuaustragung. Bereits am Freitag haben die beiden eine erneute Chance auf eine Medaille, wenn das Kür-Finale auf dem Programm steht.

Mit 89,4592 Punkten mussten sich die Alexandris nur den Russinnen Swetlana Kolesnitschenko/Swetlana Romaschina (96,2904) und den Ukrainerinnen Marta Fiedina/Anastasia Sawtschuk (92,6862) geschlagen geben. „Wir sind sehr, sehr glücklich, dass wir das endlich geschafft haben. Da wollten wir seit Jahren hin und ich denke, wir haben uns das auch verdient. Danke an alle, die uns so lange unterstützt haben“, teilten die Schwestern mit.

Und dachten dabei auch an die Dritte des Drillings-Bundes. „Vor allem auch an unsere Schwester, die uns immer zur Seite steht und immer für uns da ist. Schade, dass sie es knapp nicht geschafft hat.“ Vasiliki Alexandri wurde Vierte (Solo-Technik) und Fünfte (Solo-Kür). Den ersten Medaillengewinn ihrer Karriere bezeichnete das Duo als große Motivation für die Zukunft. „Auch für die Olympischen Spiele und wir hoffen, dass wir uns noch weiter steigern können. Morgen wollen wir noch einmal zuschlagen. Wenn wir uns auf unsere Leistung konzentrieren, dann ist es möglich. Wenn alles gut geht, bleiben wir Dritte.“

Für den heimischen Schwimmverband war es die erste EM-Medaille seit der Bronzenen von Wasserspringer Constantin Blaha 2016 vom 1-m-Brett. Im Synchron ist es die insgesamt Sechste, die erste seit Solo-Silber von Alexandra Worisch 1987 in Straßburg. Im Duett waren zuletzt Alexandra Worisch/Eva Edinger 1985 mit Gold in Sofia erfolgreich.

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