Alice Phoebe Lou: Glow

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Da muss schon mehr daherkommen als ein fieses Virus und ein Lockdown, um Alice Phoebe Lou ihren sprühenden Optimismus zu nehmen.

„Ich hatte eigentlich eine glückliche Zeit zuletzt“, sagt die 27-Jährige anlässlich ihres neuen Albums „Glow“. „Ich konnte meiner neuen Platte viel Zeit widmen, und ich werde weiterhin von meinen Fans sehr unterstützt. Ja, verglichen mit anderen Musikern erging es mir gut.“

Ihre zwischen Folk, Jazz, Soul und Pop funkelnden Lieder wurden immer besser, längst gilt sie als eine der talentiertesten Songwriterinnen nicht nur in Deutschland. Das dritte Studioalbum „Glow“ bestätigt diese Entwicklung nun eindrucksvoll.

Nach den beiden schon ausgereiften, so gar nicht nach improvisierter Straßeneckenmusik klingenden Vorgängerwerken „Orbit“ (2016) und „Paper Castles“ (2019) sowie mehreren Live-Veröffentlichungen bedeutet „Glow“ nun nochmals einen künstlerischen Quantensprung.

In den zwölf Songs findet Alice Phoebe Lou die perfekte Mischung aus sonniger Leichtigkeit („Dusk“, „Dirty Mouth“) und zarter Melancholie („Glow“, „Lovesick“). Die Stücke sind luftig und fantasievoll arrangiert, der helle, sehr variable Gesang bezaubert.

Obwohl die 27-Jährige längst zu den Aufsteigern der deutschen Indiepop-Szene gehört, spielt sie weiterhin auf der Straße oder möchte es wieder tun, wenn die Corona-Entwicklung das zulässt.

Hörprobe:

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