Alkoholisierter Geisterfahrer versuchte, vor Polizei zu flüchten

Beamte mussten 52-jährigen Lenker mit 1,52 Promille auf A1 zwei Mal stoppen – 85-Jährige war auf A7 als Geisterfahrerin unterwegs

Schild STOP FALSCH Geisterfahrer
Schild STOP FALSCH Geisterfahrer © bluedesign - stock.adobe.com

Ein 52-jähriger alkoholisierter Geisterfahrer hat in der Nacht auf Sonntag auf der Westautobahn (A1) in Oberösterreich versucht, mit seinem Auto vor der Polizei zu flüchten.

Einer Verkehrsstreife gelang es, den Lenker auf Höhe Enns (Bezirk Linz-Land) zum Anhalten zu zwingen. Die Beamten forderten den Mann auf, seinen Pkw zu wenden und ihnen bis zur nächsten Ausfahrt zu folgen. Ersterem kam der Mann nach, aber danach versuchte er, zu flüchten und fuhr Richtung Wien weiter.

Mithilfe des Traffic Manager der Asfinag gelang es den Beamten schließlich, den Mann mit seinem Wagen am Parkplatz Enns Süd erneut zu stoppen. Der 52-Jährige wies eindeutige Alkoholsymptome auf. Der Alkotest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von 1,52 Promille. Die Polizistien nahmen dem Mann den Führerschein ab und zeigten ihn bei der Staatsanwaltschaft Steyr und der BH Linz-Land an.

Eine weitere Geisterfahrerin war am Samstagnachmittag in Oberösterreich auf der Mühlkreisautobahn (A7) unterwegs. Die 85-Jährige fuhr mit ihrem Pkw in Fahrtrichtung Freistadt. Kurz vor der Abfahrt Linz-Dornach bemerkte sie, dass sie sich verfahren hatte und nahm mit dem Wagen die Abfahrt in Dornach. Bei der Ampelkreuzung fuhr sie mit dem Auto geradeaus Richtung Universität, wendete zurück zur A7, wo sie auf der falschen Richtungsfahrbahn auf die Autobahn auffuhr.

Angehalten wurde die Geisterfahrerin vom Linzer Stadtpolizeikommandanten Karl Pogutter, der sich sogar vor das Auto stellte, damit die Seniorin nicht wegfahren konnte. Die Lenkerin wird angezeigt.

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