„Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“

Tennis-Davis-Cup: ÖTV-Präsident Groß erwartet gegen Rumänien einen vollen Erfolg — Wels soll neben Volksfest auch Sportfest erleben

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Sportreferent LH-Stv. Michael Strugl (M.) wünschte Philipp Oswald (l.) und Gerald Melzer ein Ergebnis wie in Wels 1999 gegen Portugal und 2001 gegen die Ukraine (je 4:1).
Sportreferent LH-Stv. Michael Strugl (m.) wünschte Philipp Oswald (l.) und Gerald Melzer ein Ergebnis wie in Wels 1999 gegen Portugal und 2001 gegen die Ukraine (je 4:1). ©

Von Tobias Hörtenhuber

Wels steht in den nächsten Tagen wahrlich Kopf — am Donnerstag erfolgt um 18.45 Uhr der Bieranstich zum viertägigen Volksfest am Messegelände, am Freitag um 11 Uhr (bis Sonntag) heißt’s beim Davis-Cup-Duell mit Rumänien im UTC Tenniszentrum vor allem „Thiem-Schauen“ und dazwischen bittet der FC Wels am Freitag um 19 Uhr WSC Hertha zum brisanten OÖ-Liga-Derby.

Im Gegensatz zum Fußball sind die Rollen in der ersten Runde der Europa/Afrika-Zone 1 ganz klar verteilt. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, meinte deshalb auch ÖTV-Präsident Robert Groß.

Wer spielt neben Thiem?

Ein Blick auf die Weltrangliste macht deutlich warum: Sowohl ÖTV-Fixstarter Dominic Thiem als Siebter, als auch Gerald Melzer (133.) und Sebastian Ofner (138.) liegen weit vor dem besten Rumänen Dragos Dima (ATP-489.) Die Entscheidung, wer neben Thiem das zweite Einzel spielt, fällt erst Mittwochabends. Gespannt sein darf man auch auf das Doppel. Dort steht bei den Rumänen mit Horia Tecau der frisch gebackene US-Open-Sieger. Philipp Oswald und Thiem sollen diese „Waffe“ am Samstag entschärfen. Oswald erwartet keine Anpassungsprobleme mit Österreichs Star. „Ich bin flexibel. Mittlerweile wechsle ich die Partner eh wie die Unterhosen“, meinte der Vorarlberger.

Neben den Spielern ist auch Wels bereit, der Centercourt für 3500 Fans steht, für den Eröffnungstag sind nur noch 300 Karten zu haben — muss nur noch das Wetter passen.