Als Außenseiter in den Meilenstein

Aber der LASK rechnet sich gegen Brügge durchaus Chancen aus

Nur noch ein Schritt fehlt, um tatsächlich in die Königsklasse des europäischen Klubfußballs einzuziehen. Zugegeben ein großer. Denn der LASK, der in der 3. Qualifikationsrunde bekanntlich den FC Basel mit dem Gesamtscore von 5:2 eliminiert hat, ist sich auch im Play-off gegen den belgischen Vizemeister FC Club Brügge Außenseiter. Allerdings ein chancenreicher.

„Es gilt, uns eine gute Ausgangsposition zu schaffen, um dann das Unmögliche möglich zu machen“, betonte Trainer Valerien Ismael vor dem Hinspiel am Dienstag (21 Uhr/live DAZN). Wie der Coach der Athletiker ein günstiges Resultat definiert? „Wir spielen auf Sieg, das ist klar, darum geht es“, stellte Ismael unmissverständlich klar. Vor dem Gegner zeigte der 43-Jährige aber großen Respekt.

„Brügge hat sehr viel Qualität, viel Speed, den werden wir in den Griff bekommen müssen“, so Ismael vor dem Duell zweier Mannschaften, die ähnlich ticken: „Der Gegner wird wie wir versuchen, seine Philosophie durchzuziehen und uns unter Druck zu setzen.“ Wie schon gegen Basel müsse man „sich selbst treu bleiben und an unsere Stärken glauben“, so das Rezept Ismaels. „Der Glaube hat sich verfestigt, dass wir jeden Gegner schlagen können, wenn wir bei 100 Prozent sind“, erklärte der gebürtige Franzose, der von einem „Highlight“ seiner Trainerkarriere spricht.

„Wir lassen uns nicht verrückt machen“

Das gilt natürlich auch für die Spieler. Doch die will sich von der Situation nicht ablenken lassen: „Wir lassen uns nicht verrückt machen“, so Kapitän Gernot Trauner. „Es ist schön, die Hymne zu erleben, aber letztlich egal, was rundherum passiert. Wichtig ist, was auf dem Platz passiert“, so der Abwehrchef. Der weiß, dass man auf eine sehr spielstarke Mannschaft treffe. „Aber wir werden unsere Chancen bekommen“, ist Trauner überzeugt.

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