Am Montag: „Endlich wieder Schule“

Nach dem Lockdown startet Präsenzunterricht mit regelmäßigen Tests

„Endlich wieder Schule“ — diese Worte hört man von Kindern und Jugendlichen wohl eher selten. Nur diesmal dürfte es stimmen.

Nach dem Lockdown über den Jahreswechsel hinaus und den vorgezogenen Semesterferien in Oberösterreich starten am kommenden Montag 62.600 Volksschulkinder wieder mit dem regulären Präsenzunterricht.

Alle Schulkinder sollen zwei Mal in der Woche — am Montag und Mittwoch — getestet werden. Der Mund-Nasenschutz darf in der Klasse wie bisher abgenommen werden. Kinder, die nicht getestet werden dürfen, müssen zuhause bleiben. Die Schülerinnen und Schüler müssen im Homeschooling den Stoff selbstständig erarbeiten.

Ab der 5. Schulstufe gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht, wobei die Schüler ab der 9. Schulstufe eine FFP2-Maske benötigen. Sie starten ebenfalls in Präsenz, jedoch im Schichtbetrieb.

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„Die regelmäßigen Tests werden für eine zusätzliche Sicherheit an den Schulen sorgen. Zusätzlich zu den bisher schon geltenden Hygiene- und Präventionsmaßnahmen kann so ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit aller an den Schulen geleistet werden. Unser Appell richtet sich an alle Eltern sowie Jugendlichen, sich testen zu lassen. Jede und jeder kann und soll hier ihren bzw. seinen Beitrag leisten. Nur gemeinsam werden wir den Weg aus der Pandemie schaffen“, appellieren LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Auch die Kindergärten öffnen wieder regulär

Auch die Kindergartenpflicht für Kinder im letzten Kindergartenjahr tritt am Montag wieder in Kraft. „Das verpflichtende letzte Kindergartenjahr ist ein wichtiger Abschnitt für den erfolgreichen Bildungsweg der Kinder. Ich freue mich für alle Mädchen und Burschen, dass sie sich nun wieder gemeinsam im Kindergarten auf ihre Schulzeit vorbereiten können“, so Klampfer.

Um auch in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen ein zusätzliches Sicherheitsinstrument anbieten zu können, hat das Land OÖ Antigen-Selbsttests für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angekauft. So können diese neben dem verpflichtenden wöchentlichen Antigen-Test im Rahmen der Berufsgruppentestung zusätzlich ein zweites Mal pro Woche ihren Gesundheitsstatus überprüfen.

„Da es für die Kinder in diesem Alter keine empfohlenen Selbsttests gibt, war es mir ein großes Anliegen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese zusätzliche Testmöglichkeit anzubieten“, betont Haberlander.

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