An der Linzer JKU bleibt die AG bestimmende Kraft

Auch an der Linzer JKU ist die Wahlbeteiligung dramatisch gesunken, nur 3121 JKU-Studenten gingen zwischen Dienstag und Donnerstag zur Wahl. Aber an der JKU konnte die AG trotzdem ihren Anteil halten. Mit 35,5 Prozent bzw. 7 Mandaten wird man bestimmende Kraft bleiben.

„Wir wollen auch weiterhin an der JKU gestalten und für euch das beste herausholen“, erklären die Linzer AG-Obfrau Claudia Casagranda und ÖH-Vorsitzender Mario Hofer auf Facebook.

„Gerade in der zuletzt für Studierende nicht immer leichten Zeit hat sich die AG als serviceorientierter Ansprechpartner erwiesen und unaufgeregte Sacharbeit in den Vordergrund gestellt“, gratuliert OÖVP-Chef LH Thomas Stelzer.

OÖVP-LGF LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer ergänzt: „Die AG ist und bleibt damit weiter die klare Nummer eins in Linz.“ Und für JVP-Landesobfrau NR-Abg. Claudia Plakolm zeigt das Ergebnis, dass die Studenten „eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit der Aktionsgemeinschaft“ wollen.

Hinter der AG bleibt mit 27,1 Prozent (5 Mandate) der VSStÖ, der stark von dem Nichtantreten der Grünen profitierte. SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer sieht im prozentuellen Zugewinn „ein klares Zeichen gegen Studiengebühren“.

Drittstärkste Kraft ist „No Ma’am“ mit drei Mandaten (17,1 Prozent). Weiterhin mit je einem Mandat in der JKU-Hochschülerschaft vertreten sind JUNOS und FLÖ.

An der Fachhochschule OÖ steht bereits fest, dass die AG auch künftig den ÖH Vorsitz stellen wird. Nachdem die AG bei ihrem ersten Antritt 2017 38 Prozent der Stimmen erreichte und 2019 auf 62 Prozent ausbaute, kandidierte sie 2021 als einzige Fraktion und erreichte damit mit 630 Stimmen 9 von 9 Mandate. Auch auf den anderen akademischen Einrichtungen gab es auf der Hochschul-Ebene nur eine Liste, die damit automatisch den Vorsitz stellt.

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