An Motorhaube festgeklammert

22-Jährige wollte Exfreund nicht wegfahren lassen

Auf ungewöhnliche Weise hat am Samstag eine 22-jährige Frau aus dem Bezirk Ried versucht, ihren trennungswilligen Freund festzuhalten.

Sie war auf die Motorhaube ihres noch stehenden Autos gesprungen und hatte sich dort festgeklammert. Der 24-jährige Freund, der sich zuvor im Fahrzeug eingeschlossen hatte, fuhr weg, hielt aber nach 50 Metern wieder an. Die Frau sprang ab und verständigte den Notruf.

Der Salzburger hatte zuvor in der Wohnung der Frau die Beendigung der Beziehung angekündigt. Als der Mann nach Salzburg zurück fahren wollte, sperrte die enttäuschte 22-Jährige seine Dokumente und das Gepäck ihres Freundes ein. Dieser schlug danach die Wohnungstür ein, um zu seinen Sachen zu kommen.

Danach ging er zu Fuß weg. Die Frau folgte ihm mit ihrem Auto, um mit ihm zu reden. Sie stellte ihren Wagen ab und ließ die Autoschlüssel stecken.

Die beiden stritten erneut, der Salzburger stieg in das Auto und verriegelte es von innen. Danach sprang die Frau auf die Motorhaube, worauf der 24-Jährige losfuhr. Der Mann wurde angezeigt.

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Erst vor einer Woche hatte auch in Linz ein 53-Jähriger seinen Nebenbuhler (50), der mit der Frau des 53-Jährigen eine Affäre hatte, am Wegfahren hindern wollen, indem er sich an die Motorhaube klammerte.

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