Angst vor Schule: 15-jähriges „Opfer“ von Drohbriefen war eigentlich Täter

Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Braunau hat seinem Opa und sich Drohbriefe geschrieben, um nicht mehr zur Schule gehen zu müssen. Von Anfang bis Mitte März fanden der 78-Jährige und der Enkel vier Schreiben in der Nähe des Hauses in Oberösterreich.

Die Polizei war erst davon ausgegangen, dass die Briefe mit einem jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Pensionisten und der Gemeinde zusammenhängen würden.

Im Zuge der Einvernahmen des mutmaßlichen jungen Opfers kam dann der Verdacht auf, dass es vielmehr der Täter sei. Ein Schriftprobenvergleich brachte dann die Bestätigung. Als Motiv gab der Teenager an, er habe Anfang März Probleme mit Schulkollegen bekommen, weshalb er nicht mehr zum Unterricht wollte. Er wurde wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung sowie falscher Beweisaussage vor der Kriminalpolizei angezeigt.

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