Anschlag als Brand getarnt: Opfer erlag im Spital Verletzungen

Feuer in Linzer Hotel war Streit unter lettischen Betrügern vorangegangen

Im einem als Mordversuch getarnten Brand in einem Linzer Innenstadthotel ermittelt die Staatsanwaltschaft seit kurzem wegen Mordes.

Denn das Opfer – ein 49-jähriger Lette – ist am 7. November im AKH Wien seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der Mann, der wie berichtet von Polizisten in letzter Minute gerettet wurde, erlitt bei dem Brand ein schweres Schädelhirntrauma und war mit schweren Verbrennungen im künstlichen Tiefschlaf gelegen.

„Eine Obduktion wurde angeordnet, das schriftliche Gutachten liegt aber noch nicht vor“, sagt Ulrike Breiteneder, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Linz, zum VOLKSBLATT.

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Die Polizei hat bereits einen Tag nach dem Brand drei Landsleute des Brandopfers im Alter von 44, 46, 50 Jahren verhaftet, die ebenfalls im Hotel am Graben nächtigten. Diese sollen den Mann in der Nacht auf den 23. September verletzt und im Anschluss das Hotelzimmer in Brand gesteckt haben.

Zuvor war es zu einem heftigen Streit gekommen. Das Trio war bei einer Tathandlung in Linz gestellt worden. Bei zwei der Verdächtigen handelt es sich laut Polizei um lettische Betrüger, die vor allem in Bankinstituten aktiv und bereits zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren.

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