„Anton Bruckners Werk ist identitätsstiftend für Oberösterreich“

Institutionen von Stadt und Land erarbeiten gemeinsames Markenbild

2024 wird der 200. Geburtstag von Anton Bruckner gefeiert.
2024 wird der 200. Geburtstag von Anton Bruckner gefeiert. © dpa

Seit Juli 2018 sind erstmals alle Bruckner-Institutionen von Stadt Linz und Land Oberösterreich an einem Tisch versammelt — ganz nach Bruckners Motto „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen“. Anlass ist das Bruckner-Jubiläumsjahr 2024: Am 4. September wird der 200. Geburtstag des Genius Loci gefeiert und das mit einem gemeinsam erarbeiteten Markenbild Bruckner.

Gemeinsame Workshopreihe bis Jänner

Im Auftrag von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer wurde gemeinsam mit den Tourismusorganisationen von Stadt und Land im Juli eine Workshopreihe zum Markenentwicklungsprozess gestartet. Mit an Bord sind die Kulturdirektionen und Tourismusorganisationen von Stadt und Land, Bruckner Orchester Linz, Brucknerhaus Linz, Anton Bruckner Privatuniversität, OÖ. Landesmuseum, Stift. St. Florian, St. Florianer Brucknertage, Anton Bruckner Institut Linz, Brucknerbund und die Dommusik Linz.

Neue Wege, Werk und Leben zu präsentieren

„Gemeinsam wollen wir die internationale Strahlkraft des großen Symphonikers noch stärker mit der Bruckner-Region Linz und Oberösterreich verbinden“, sind sich Landeshauptmann Stelzer und Stadträtin Lang-Mayerhofer einig: „Bruckners Werk ist identitätsstiftend für Oberösterreich. Daher suchen wir nach neuen Wegen, sein Werk und sein Leben zeitgemäß zu präsentieren, um die Bedeutung des Oberösterreichers Anton Bruckner auch in der Bevölkerung und vor allem in den Jugend breiter zu verankern.“ Dazu solle das regionale Marketing rund um Anton Bruckner neu aufgestellt sowie die Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Akteuren bei Programm und Bewerbung verbessert und optimiert werden.

Ein emotionales Bild von Anton Bruckner

Im Dezember fand der dritte Workshop statt. Diesmal versammelten sich im Musiktheater die Experten zum Thema „Auf was man bauen kann“, mit dem die Zielgruppenanalyse vertieft und ein emotionales Bild von Anton Bruckner entworfen wurde. Stelzer und Lang-Mayerhofer besuchten als Auftraggeber die Workshopteilnehmer, um sich über die bisherigen Ergebnisse ein authentisches Bild zu machen. So wird es neben einem Schwerpunkt zu Anton Bruckner in der kulturtouristischen Strategie von Land und Stadt auch einen bildungspolitischen Schwerpunkt für Schulen geben müssen, um auch die Jugend von Bruckner zu begeistern und den Grundstein für die zukünftige Brucknerrezeption im Land zu legen,

Nach dem vierten und abschließenden Workshop im Jänner in St. Florian wird der Markenbildungsprozess in einem Brand Manual zusammengefasst. Davon ausgehend werden weitere konkreten Markenbildungsmaßnahmen weiterentwickelt.

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