„Anton ist jetzt schon ein Meister“

Emotionale Rückkehr im Finale von Enis Murati an den Traunsee

Gmunden (r. Köppel) ist seit acht Spielen zuhause ungeschlagen, ausgerechnet Ex-Kapitän Murati (l.) will das ändern.
Gmunden (r. Köppel) ist seit acht Spielen zuhause ungeschlagen, ausgerechnet Ex-Kapitän Murati (l.) will das ändern. © Swans/Kienesberger

Auf seinem WhatsApp-Profilbild ist Enis Murati noch immer im Basketball-Dress der Swans Gmunden und dem Meisterpokal aus dem Vorjahr zu sehen.

Bald könnte dieses allerdings ausgetauscht werden — am Donnerstag (19, live Sky) geht der 33-Jährige mit dem BC Vienna an seiner alten Wirkungsstätte auf den zweiten Sieg in der heurigen Superliga-Finalserie los.

Hexenkessel erwartet

„Ich freue mich sehr darauf, es wird sicher eine heiße Partie werden“, meinte Murati, den ein Hexenkessel mit mehr als 1000 Fans erwarten wird. Und egal, wie das Match ausgeht, einen Sieger gibt es für Murati ohnehin schon: Swans-Cheftrainer Anton Mirolybov, zu dem er ein ganz besonderes Verhältnis pflegt und regelmäßig in Kontakt steht.

„Unfassbar, was er da leistet. Anton ist für mich jetzt schon ein Meister“, zollte Murati dem Finnen für dessen Kampf gegen den Darmkrebs und die Rückkehr auf die Trainerbank großen Respekt. „Er ist ein herzensguter Mensch und ich hab mich unter ihm nochmals steigern können.“

Mirolybov verstand übrigens dessen Entscheidung nach Wien zu gehen, doch auf Muratis Ziel kann er keine Rücksicht nehmen. „Wir müssen physischer spielen als sie.“

Von Tobias Hörtenhuber

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