Antragsfrist für Förderungen endet

ÖAAB-Servicereferent Hermüller: „Am 32. Dezember ist es zu spät“

ÖAAB-Servicereferent Mario Hermüller
ÖAAB-Servicereferent Mario Hermüller © ÖAAB

Mögliche finanzielle Vorteile werden von Arbeitnehmern oft aus Unwissenheit nicht ausgeschöpft.

Der OÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB hat sich zum Ziel gesetzt, besonders auf wichtige Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, die nur noch bis 31. Dezember des laufenden Jahres beantragt werden können. „Dabei ist wichtig zu wissen, dass es auf den Eingangsstempel der Behörden ankommt — das heißt, wer Anträge postalisch verschickt, muss mehrere Tage Postweg einkalkulieren“, erklkärt ÖAAB-Servicereferent Mario Hermüller.

Folgende finanzielle Unterstützungsleistungen können noch beantragt werden:

Die Arbeitnehmerveranlagung — den so genannten „Steuerausgleich“ — gibt es noch rückwirkend für das Arbeitsjahr 2015.

Fernpendlerbeihilfe des Landes Oberösterreich für das Pendlerjahr 2019 — jene, die vom Hauptwohnsitz zum Arbeitsplatz eine einfache Wegstrecke von mindestens 25 Kilometer zurücklegen, erhalten je nach Entfernung zwischen 177 und 342 Euro.

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Fahrtenbeihilfe gibt es für Lehrlinge, die nicht unentgeltlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren können oder zu Fuß über zwei Kilometer zur nächsten Einstiegshaltestelle zurückzulegen haben.

Schul- und Heimbeihilfe des Bundes – es gibt einen Grundbetrag von 1380 Euro, der in bestimmten Fällen erhöht oder vermindert wird. Näheres unter www.schulbeihilfenrechner.at.

Weitere Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, die bis Ende des Jahres beantragt werden sollten: Sanierungsscheck für Private, „Raus aus Öl“-Förderung, Förderaktion „E-Mobilität für Private“.

Die Details dazu gibt’s auf www.umweltfoerderung.at

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