Arbeit dank Hör-Implantaten

Doch „Taschengeld“ reicht Diakonie-Bewohner nicht für Mehrausgaben

Dank der Hilfe des Diakoniewerk Oberösterreich und eines Supermarktes hat ein geistig beeinträchtigter Linzer eine Chance bekommen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und sich auch als wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu fühlen. Der Mann, der zudem an einer angeborenen Schwerhörigkeit leidet, lebt in einer Wohnung des Projektes „Selbstbestimmtes Wohnen“ der Diakonie. Bei einem Nahversorger ist der Mann seit einiger Zeit integrativ beschäftigt — er arbeitet insgesamt 35 Stunden pro Woche als Regalbetreuer und hat viel Freude an seiner Aufgabe. Dass er überhaupt einer Arbeit nachkommen kann, ist ihm nur durch sein sogenanntes Cochlear-Implantat möglich geworden, durch das er seine Schwerhörigkeit sehr gut ausgleichen kann.

Allerdings wird der Linzer für seine Tätigkeit nur auf Taschengeldbasis entlohnt und erhält somit nicht einmal 300 Euro im Monat. Jegliche Mehrausgabe ist daher nur ganz schwer finanzierbar. Auch die neuen Akkus der Implantate, diese müssen derzeit wieder gekauft werden, belasten sein ohnehin schon geringes Einkommen mit 417 Euro.

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